Frühwarnsystem (Ringmaster)

Sicherheit und Ordnung sind für das Zusammenleben von elementarer Bedeutung und ein wichtiger Aspekt für eine gute Lebensqualität. Den Stellenwert des sicheren Umfeldes wissen wir häufig erst dann zu schätzen, wenn wir konkrete Ereignisse erfahren, die uns unsicher manchmal sogar ängstlich machen.

Die Polizei aber auch das städtische Ordnungsamt sind um die Aufrechterhaltung Ihrer Sicherheit bemüht. Wo in gewachsenen Wohngebieten die Nachbarn ebenfalls „Überwachungsarbeit“ im positiven Sinne leisteten, nimmt heute oft Anonymität und Desinteresse zu. Diese wichtige nachbarliche Sicherheitsarbeit in unserer Stadt wieder zu aktivieren, hat sich die Stadtverordnetenversammlung und der Magistrat der Stadt Mörfelden-Walldorf vorgenommen.

Als Instrument soll u.a. das Frühwarnsystem „RINGMASTER“ dienen. In enger Zusammenarbeit zwischen Bürgerinnen und Bürgern, der städt. Ordnungsbehörde und der Polizei kann damit die Sicherheit in unserer Stadt erhöht werden. Die Bereitschaft möglichst vieler Bürgerinnen und Bürger zur Mitwirkung an „Ringmaster“ ist Voraussetzung für dessen erfolgreichen Einsatz.

So arbeitet das Frühwarnsystem:
Bürger, Verwaltung und Polizei bilden eine Einheit und ziehen an einem Strang. Dabei soll auch die nachbarschaftliche Beziehung gestärkt werden. Aktuelle Informationen führen zu erhöhter Aufmerksamkeit und damit zu weniger Kriminalität und zu weniger Angst, Opfer einer Straftat zu werden. Das Frühwarnsystem setzt auf moderne Technik und funktioniert gleichwohl denkbar einfach:

Wenn z.B. Trickdiebe in der Stadt unterwegs sind, oder ein Kind vermisst gemeldet wird, spricht die Polizei eine Nachricht in den Computer, der in der Polizeistation Mörfelden-Walldorf steht. Das Gerät ruft alle ausgewählten Teilnehmer an und gibt die aufgezeichnete Meldung weiter.

Sinnvoll sind schnelle Warnungen etwa für Geschäftsleute, wenn im Ort ein Kunde mit Falschgeld bezahlen will.

Andere Bürger werden mit dem System rasch vor Trickbetrügern an der Haustür gewarnt.

Der größte Gegner der Polizei ist die „Anonymität“. Je schneller die Menschen informiert sind, desto größer ist die Chance für die Allgemeinheit, die Täter zu fassen und gefährdete Menschen zu retten.

Für die angeschlossenen Haushalte ist der Service kostenfrei.

Die Anlage arbeitet zwar rund um die Uhr, die Teilnehmer können jedoch vorgeben, wann sie wo erreichbar sind bzw., wann sie (z. B. nachts) nicht angerufen werden wollen.

Die Bürgerschaft muss keine Angst haben, dass sie mit Informationen zugeschüttet wird. Übermittelt werden einzig und allein wichtige Ereignisse an den angemeldeten registrierten Personenkreis.

Häufig gestellte Fragen:

  • Wie häufig muss ich mit solchen Anrufen rechnen?
    Wir gehen nach den Erfahrungen von 1 bis 3 Anrufen im Monat aus. Dies hängt vom Ermessen der Polizei und der Häufigkeit der Vorfälle ab.

     

  • Wer entscheidet, bei welchen Angelegenheiten und wer informiert wird?
    Ausschließlich die Polizeidienststelle.

     

  • Wer kann die Meldungen auslösen?
    Im Prinzip jeder, über die Weiterleitung entscheidet die Polizei.

     

  • Was ist, wenn ich nicht zu Hause bin?
    Sie können mehrere Alternativen der Erreichbarkeit angeben (siehe Anmeldeformular).

     

  • Werde ich auch angerufen, wenn in dem jeweils anderen Stadtteil Mörfelden oder Walldorf etwas aktuell ist?
    Im Normalfall nicht, die Daten der Teilnehmer werden nach Wohngebieten sortiert im System abgelegt und es wird nur informiert, wenn in unmittelbarer Nähe etwas anliegt.

Weitere Informationen unter http://www.ringmaster.de/.

Für weitere Fragen steht Ihnen
Hans Dreiseitel, Tel. 06105-938252,
E-Mail: Hans Dreiseitel

sowie Werner Schaffner, Tel. 06105-938311,
E-Mail: Werner Schaffner

Ordnungsamt Mörfelden-Walldorf gerne Zur Verfügung.

Mörfelden-Walldorf im Juli 2005

 

 

 

 

 

 

 


Zurück Seitenanfang