Aktive Kernbereiche
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2008 wurde Mörfelden-Walldorf in das neue Städtebauförderprogramm "Aktive Kernbereiche in Hessen" als Ausgestaltung des Bund-Länder-Programms "Aktive Stadt- und Ortsteilzentren" aufgenommen. Mit dieser Schwerpunktbildung gibt das Land Hessen seinen Städten und Gemeinden ein neues Instrument an die Hand, um die Unverwechselbarkeit und das urbane Leben in den Zentren und Kernbereichen mit seiner Vielfalt aus Einzelhandel, Dienstleistung, Handwerk, Kultur, Gastronomie und Wohnen nachhaltig zu stärken. Ziele des ProgrammsDie Zentren sind das Herz unserer Städte, hier hat jede Stadt ihre ganz besonderen Anziehungspunkte, hier ist Stadt vielfältig und lebendig. Deshalb ist es wichtig, ein Bewusstsein für unsere Innenstädte zu schaffen, um Vielfältigkeit und Lebendigkeit zu erhalten und weiterzuentwickeln. Es sind die unverwechselbaren Gesichter der Innenstädte, die den Unterschied ausmachen. Ziel des Programmes ist es, zentrale Versorgungsbereiche, die von Funktionsverlusten, insbesondere gewerblichem Leerstand, bedroht oder betroffen sind, als Standorte für Wirtschaft und Kultur sowie als Orte zum Wohnen, Arbeiten und Leben zu erhalten und zu entwickeln. Gemeinsam sollen Konzepte ausgearbeitet und umgesetzt werden, die den Anspruch erfüllen,
In Mörfelden-Walldorf wurden als Kernbereiche die jeweiligen Innenstadtzentren der Ortsteile festgelegt. Fördergebiet - Kernbereich Mörfelden Fördergebiet - Kernbereich Walldorf Die planerische Grundlage zur Umsetzung des Programms in Mörfelden-Walldorf ist das "Integrierte Handlungskonzept". Das Konzept wurde zwischen Mai und September 2009 ausgearbeitet und im Dezember 2009 fristgemäß dem Land Hessen vorgelegt. Das "Integrierte Handlungskonzept" ist das Drehbuch für die Umsetzung des Förderprogramms. Welche der dort vorgestellten Maßnahmen letzlich umgesetzt werden und in welcher abschließenden Form ist eine Frage der Priorisierung, des politischens Willens und nicht zuletzt der finanziellen Möglichkeiten von Mörfelden-Walldorf. Hier können Sie sich das "Integrierte Handlungskonzept" (Stand: 27. Mai 2010) herunterladen.
Die Umsetzung des Programms und der Maßnahmen wird den Bürgerinnen und Bürgern nicht von oben "aufgestülpt" werden. Vielmehr ist vorgesehen, durch verschiedene Formen die Menschen in Mörfelden-Walldorf als Bürger, als Akteure, als Immobilienbesitzer oder auch als Geschäftsinhaber zur Mitarbeit und zur Einbringung der eigenen Ideen zu aktivieren. Zudem wurde schon das Gremium "Lokale Partnerschaft" installiert, dem Personen aus dem politischen und den privaten Raum in Mörfelden-Walldorf angehören. Dieses Gremium hat (Stand März 2012) bislang elfmal getagt und die Entstehung des "Integrierten Handlungskonzeptes" begleitet, sowie die Planungsvorbereitungen der weiteren Projekte im Rahmen der "Aktiven Kernbereiche" Zudem dient das Gremium als weiterer Tranmissionsriemen zur Bürgerschaft von Mörfelden-Walldorf. Mitglieder der "Lokalen Partnerschaft: 1. Bürgermeister Heinz-Peter Becker 2. Erster Stadtrat Franz-Rudolf Urhahn 3. Frau Kirsten Dörr - CDU-Fraktion 4. Frau Andrea Winkler - Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen 5. Herr Alexander Best - SPD-Fraktion 6. Herr Gerd Schulmeyer - Fraktion DKP/ Linke Liste 7. Herr Günter Schork - Gewerbegemeinschaft Mörfelden-Walldorf 8. Frau Bettina Guthke - Das Netzwerk-Unternehmerinnen für Sie vor Ort 9. Frau Christa Kaiser - Behindertenbeuaftragte der Stadt Mörfelden-Walldorf 10. Frau Charlotte Leger - Jugendrat Mörfelden-Walldorf 11. Herr Pfarrer Markus Buss/ Herr Uwe Harnisch - Evangelische Kirchengemeinde Mörfelden 12. Herr Otmar Fey - Frankfurter Volksbank 13. Herr Bernhard Houy - Mörfelden-Walldorf Aktiv 14. Herr Richard Krichbaum - Sport- und Kulturvereinigung 1879 e.V. Mörfelden 15. Herr Hans-Jürgen Vorndran - Kommunale Galerie
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