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9 Wohnungen "Am Schlichter 13" weitgehend fertiggestellt.


9 Wohnungen in der Wohnanlage Am Schlichter 13 weitgehend fertiggestellt

Mit dem Spatenstich Anfang Juli 2017 begann ein neues Bauvorhaben für ein Wohngebäude mit 9 Wohnungen, nun sind die Bauarbeiten weitestgehend abgeschlossen, sodass einem Erstbezug zum 01. Januar nichts mehr im Wege steht, freut sich Bürgermeister Heinz-Peter Becker. Das Wohngebäude entstand im nordwestlichen Bereich des Grundstückes „Am Schlichter 13 / Heidelberger Straße 4“, welches dort im Osten von der vorhandenen Wohnanlage begrenzt wird und im Süden an das Grundstück der Kita V, Heidelberger Straße 2, anschließt. Mein Dank gilt vor allem den Nachbarn, den Kindern und Eltern sowie unseren Mietern in der Heidelberger Straße. 4, die die Belastungen durch die Bauarbeiten voller Geduld ausgehalten und kritisch begleitet haben, hebt Bürgermeister Becker hervor. Ich möchte aber auch dem Architekturbüro Lang & Volkwein aus Darmstadt – insbesondere den Herren Jürgen Volkwein und Sebastian Klüche, den ausführenden Baufirmen und den Mitarbeiter/innen im Stadtplanungs- und –bauamt und Bauhof herzlich danken für die ausgezeichnete Planung, kompetente Bauleitung und gute Bausausführung..

Das neue Gebäude orientiert sich in den Proportionen und in der Höhenentwicklung (zwei Geschosse plus Dach) insgesamt an der Bebauung an der Straße „Am Schlichter“. In Anlehnung an die Umgebungsbebauung wurden ein Satteldach und Loggien gebaut. Die Wohn- und Gemeinschaftsräume bzw. die Balkone und Terrassen sind nach Süden und Westen orientiert. Der große Baum im Zentrum des Grundstücks blieb dabei ebenso bestehen wie weitere 7 Bäume auf dem Grundstück. 13 Stellplätze entstehen an der Südseite des Grundstücks, ein behindertengerechter Stellplatz an der nördlichen Grundstücksgrenze, dazu auch 20 Fahrradstellplätze. Die Arbeiten an den Außenanlagen haben begonnen und sind gut angelaufen. Je nach Witterung werden wir sie auch noch in diesem Jahr abschließen können.

Die engen finanziellen Grenzen, die durch die maximal erzielbaren Mieten definiert werden, die sich wiederum aus den sogenannten „Kosten der Unterkunft“(KdU) des Kreises Groß-Gerau ergeben, waren die Vorgabe, um ein besonders kostengünstiges Konzept zu entwickeln.

Es entsteht daher ein kompakter Baukörper ohne besondere Vor- und Rücksprünge. Es wird auf einen Keller verzichtet und der erforderliche Technik-/Anschlussraum der Wohnanlage wird erdgeschossig gebaut, erläutert Heinrich Dirks, zuständiger Projektbearbeiter im Stadtplanungs- und –baumt.

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Die Wärmeversorgung der 9 Wohnungen wird im Verbund mit der Wohnanlage Heidelberger Straße 4 sowie der Kita V über ein BHKW erfolgen. Diese hat bereits den Betrieb aufgenommen, versorgt bereits die Kita und sorgte im Neubau während der Bauarbeiten für die nötige Wärme. Der dabei erzeugte Strom wird durch Eigennutzung künftig effizient verwendet. Den Betrieb hat die BERMG eG übernommen und mit der Stadt einen Contracting-Vertrag abgeschlossen.

Die Gesamtwohnfläche beträgt rd. 800 qm. Es werden nur große Wohnungen entstehen, da in diesem Segment der dringendste Bedarf besteht. Errichtet werden 4x 4-Zimmerwohnungen mit Flächen von 86 bis 87 qm, davon 1 barrierefrei sowie 5x 5-Zimmerwohnungen mit Flächen von 98 bis 99 qm, davon 2 barrierefrei.

Die Bauarbeiten sind weitestgehend abgeschlossen. Leiglich die Endmontage der Sanitäreinrichtungen und der Einbau der Innentüren in den nächsten 3 Wochen noch erfolgen. Aufgabe der künftigen Mieter ist es dann mit Tapeten und Bodenbelägen nach ihren Vorstellungen die Wohnungen zu komplettieren.

Mit dem Zeitplan sind wir leider 5 Monate in Verzug geraten, da insbesondere die Fenster deutlich verzögert geliefert wurden. Dies hatte Auswirkungen auf die Folgegewerke, die dann neu eingetaktet und mit den Auftragskalendern der Firmen abgestimmt werden mussten. Gleichwohl sind wir zufrieden das Projekt in 2018 abschließen zu können, kommentiert Bürgermeister Heinz-Peter Becker. Zumal auch das Budget mit Gesamtkosten in Höhe von rd. 1,9 Mio € mit einer „Punktlandung“ eingehalten wird. Die Fortschreibung und Kontrolle der Kosten erfolgte gem. BAU-CHECK 2012, dem Ablaufplan für städtische Bauvorhaben. Diese Vorgehensweise hat sich damit wieder einmal bewährt. Die Baumaßnahme wird durch Fördermittel des kommunalen Investitionsprogramms (KIP) (zinsgünstiges Darlehen in Höhe von 1,4 Mio €) unterstützt.

 

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:
Herr Heinrich Dirks // 06105 / 938 - 845 // heinrich.dirks@moerfelden-walldorf.de
Herr Andreas Fröb // 06105 / 938 - 893 // andreas.froeb@moerfelden-walldorf.de