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Demenz-Kurs: Gegen die Vereinsamung

Fachstelle Altenhilfe bietet Kurse an

Demenzerkrankungen betreffen Viele. Nicht nur die kranken Menschen selbst sind betroffen, auch Angehörigen, die sie versorgen und pflegen, können als Betroffene bezeichnet werden.

Sie übernehmen immer mehr Aufgaben und Tätigkeiten, die früher der Erkrankte erledigte. Das kann beispielsweise der Einkauf oder die Gartenpflege sein. Dazu kommt die direkte Sorge für das Familienmitglied von der Zubereitung der Mahlzeiten bis zur Übernahme der Körperpflege.

Das alles sind Arbeiten, die sich irgendwie organisieren lassen. Viel schwerer wiegt es aber, dass der Gesprächspartner wegfällt. Es ist niemand mehr da, mit dem man Dinge besprechen kann oder einfach sich nur über einen Film, ein Buch oder auch nur die Nachrichten austauschen kann.

Der pflegende Angehörige droht selbst zu vereinsamen.

Die Frage, wie dieser Vereinsamung entgegengewirkt werden kann, wird daher zum Thema des Dezember-Treffens der „Informations- und Schulungsreihe Demenz“, der Fachstelle Altenhilfe der Stadt Mörfelden-Walldorf. Im letzten Treffen des Jahres stehen die Angehörigen selbst im Mittelpunkt.

Wie können sie für sich sorgen, welche Möglichkeiten zum Ausgleich sind denkbar und wie lässt sich das im hektischen Alltag realisieren – das werden die Fragen sein, mit denen sich die Teilnehmenden am 3. Dezember auseinandersetzen können.

Die Treffen dieser Reihe sind kostenfrei und vertraulich. Um eine Anmeldung wird gebeten.

Für weitere Informationen: Fachstelle Altenhilfe unter Tel.-Nr.: 938-933 oder 938-945 oder per E-Mail unter altenhilfe@moerfelden-walldorf.de.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:

Hannelore Anthes // Fachstelle Altenhilfe

06105 / 938 933 // altenhilfe@moerfelden-walldorf.de