3176-Panorama.jpg

Sporthalle Walldorf mit neuem Hallenboden wieder fit für den Sportbetrieb


Sporthalle Walldorf mit neuem Hallenboden wieder fit für den Sportbetrieb.        

Bei einem Handballspiel im Frühsommer dieses Jahres stellte ein Schiedsrichter deutliche Unebenheiten im Hallenboden fest, die zu einer Gefährdung für Spielerinnen und Spieler hätten werden können. Der daraufhin beauftragte Gutachter bestätigte dies und stellte einen Schaden im Bodenaufbau fest. Ein Sportbetrieb fand bereits während der Sommermonate sicherheitshalber nicht mehr statt.

Wir haben dann unmittelbar die Entscheidung getroffen, den Hallenboden auszutauschen, berichtet Bürgermeister Heinz-Peter Becker. Dazu wurde der alte Belag entfernt, die Tragplatte herausgenommen und die Wärmedämmung vorübergehend ausgebaut. Im Anschluss wurde eine regelkonforme, spezielle sportbodengeeignete Ausgleichsschüttung vorgenommen, die Dämmung wieder eingebaut und eine neue Tragplatte und ein neuer Bodenbelag eingebaut.

 

Der neue Boden erstrahlt nun in einem hellen Grauton und hebt sich schon damit von der alten blauen Einfärbung ab und lässt die Halle heller wirken. Die Markierungen wurden anschließend neu aufgebracht, wobei ergänzend ein „Futsal“-Feld markiert (von der FIFA anerkannte Variante des Hallenfußballs) und auf die Markierung eines Tennisfeldes verzichtet wurde. Beides geschah in enger Abstimmung mit den Sportvereinen, erläutert Markus Preuschhoff vom Stadtplanungs- und –bauamt.

Die Baumaßnahme begann direkt nach den Sommerferien und war zu den Herbstferien bereits planmäßig abgeschlossen. In den Herbstferien fand dann die jährliche Grundreinigung der Halle statt. Zwischenzeitlich fand auch die Abnahme durch den Gutachter statt, der dann bestätigte, dass der neue Hallenboden regelkonform nach der DIN für flächenelastische Sportböden  eingebaut worden ist. 

Die Kostenschätzung für die Maßnahme belief sich auf knapp 150.000 €, mit rd. 130.000 € tatsächlichem Aufwand wurde dieser Rahmen deutlich eingehalten.  


Trinkwasseranlage wurde im Februar / März bereits umfassend saniert.

Bei der jährlichen Trinkwasserprüfung waren Beanstandungen festgestellt worden. In vergangenen Jahren trat die Problematik auch schon mal auf, konnte da aber mit einer thermischen Behandlung beseitigt werden. Die Legionellenwerte überstiegen bei der letzten Kontrolle nun aber teilweise massiv die Grenzwerte und konnten durch die vorangegangen Maßnahmen (thermische Desinfektion) nicht unter die geforderten Grenzwerte gebracht werden. Das alte Trinkwassernetz entsprach nicht mehr den aktuellen Bestimmungen der Trinkwasserverordnung. Es enthielt zu viele Zapfstellen und nicht mehr genutzte Leitungsstrecken. Daher haben wir uns entschieden, eine grundlegende Sanierung durchzuführen, erinnert Bürgermeister Heinz-Peter Becker.

Die Decken im Sanitär- und Umkleidebereich werden geöffnet und ein neues Wasserversorgungsnetz aufgebaut. Das neue Netz wird kombiniert mit Zeitschaltuhren, die in regelmäßigen Abständen dafür sorgen, dass wenig Wasser (rd. 3 Liter) durch die Duschköpfe läuft. Damit erreichen wir Bewegung im Leitungsnetz - auch bei längeren Nutzungspausen (z. B. in den Ferien) in Zukunft. Eine Legioneilenbelastung kann somit ausgeschlossen werden, erläutert Norman Krieg, vom Stadtplanungs- und -bauamt.

Im Zuge der Sanierung wird dann auch eine neue Decke mit Rasterplatten eingebaut, die Beleuchtung auf energiesparende LED-Leuchten umgestellt und Bewegungsmelder in den Umkleideräumen installiert, die sicherstellen, dass Licht nur noch brennt, wenn sich auch jemand in den Räumen aufhält.

Die Arbeiten begannen am 19. Februar und dauerten rund 6 Wochen an. Für die Sanierungsmaßnahme stand insgesamt ein Budget von 150.000 € zur Verfügung, das ebenfalls eingehalten wurde.


LED-Beleuchtung installiert.

Bereits in den Sommerferien 2015 wurde die Halle auf LED-Lampen umgerüstet. Die neuen LED-Lampen haben eine Leistung von 90 Watt (im Vergleich: Die alten Lampen hatten eine Leistung von 400 W). 66 Lampen wurden in der Sporthalle Walldorf insgesamt ausgetauscht, sodass der Stromverbrauch von rd. 59.400 kwh/a auf rd. 11.300 kwh/a gesenkt werden konnte. Das entspricht einer Stromeinsparung in Höhe von 81 % und einer CO2-Einsparung von 28.372 kg/a..

Die neuen LED-Lampen plus Montage kosten insgesamt rd. 57.950 €, wovon 30 % durch die Nationale Klimaschutzinitiative gefördert wurden und 70 % (40.565€) von der Stadt getragen werden mussten. Die Maßnahme ist absolut wirtschaftlich, denn bereits nach 6 Jahren werden sich die Investitionskosten amortisiert haben und dauerhaft Kosten und Strom eingespart werden, erinnert Bürgermeister Becker an die bereits erfolgreich durchgeführte Modernisierung.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:
Herr Markus Preuschhoff // 06105 / 938 - 848 // markus.preuschhoff@moerfelden-walldorf.de
Herr Norman Krieg // 06105 / 938 - 865 // norman.krieg@moerfelden-walldorf.de

Die korrekte und vollständige Funktion unserer Dienste setzt Cookies voraus. Mit einem Klick auf die Schaltfläche [OK] willigen Sie ein, dass unsere Internetdomäne Cookies verwendet.