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Bei Wind und Wetter draußen


Den Wald erleben, mit allen Sinnen begreifen, mitten in der Natur sein – egal ob die Sonne scheint oder ob sich graue Wolken zeigen – das können Kita-Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren in der Waldkita XIII. Am 6. Mai um 9 Uhr lädt die Stadt zu einer offiziellen Eröffnungsfeier an der Waldwegekreuzung Am Schwimmbad/Alte Gerauer Straße ein. Denn dort steht nun der Bauwagen, in dem die Kinder Schutz suchen können, falls es zu heftig regnet oder das Mittagessen serviert wird.  Er ist auch der Treffpunkt, an dem die Kinder hingebracht und abgeholt werden. Ansonsten lautet das Motto: Raus an die frische Luft.  

„Wir freuen uns sehr, dass der Bauwagen jetzt an der vorgesehenen Stelle im Wald steht und alle baurechtlichen Hürden überwunden wurden. Besonders danken möchte ich allen beteiligten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Wohnungs- und Sozialamt, dem Bauamt und dem Umweltamt sowie dem Bauhof. Und natürlich möchte ich dem Team der Kita V Heidelberger Straße danken, die nicht nur die Waldkita „beherbergt“ haben, sondern auch bei der Realisierung und Koordination maßgeblich beteiligt waren sowie Kathrin Michelfelder, die die Waldkita leitet “, sagt der Sozialdezernent und Erste Stadtrat Burkhard Ziegler.

Die Waldkita startete ihr Betreuungsangebot bereits im August 2018 mit fünf Kindern, nach und nach wurden weitere Kinder in die Gruppe aufgenommen. Rund neun Monate stand der Bauwagen auf dem Gelände der Kita V Heidelberger Straße. Von da aus ging es dann mit den Kindern in den Wald.

„Es ist sehr schön, dass der Umzug nun geklappt hat. Jetzt kann es richtig losgehen“, freut sich Leiterin Kathrin Michelfelder.  Mittlerweile spielen, toben, klettern 17 Kindern im Alter von drei Jahren zwischen 7:30 und 15:00 Uhr an der frischen Luft und werden von drei pädagogischen Fachkräften und einer Zusatzkraft betreut.  „Alle Kinder von der Wartliste wurden aufgenommen“, erklärt Erster Stadtrat Burkhard Ziegler, der auch betont, dass die Waldkita sehr gut von den Kindern, den Betreuerinnen und den Eltern angenommen wird.

„Wir waren überrascht wie gerne sich alle bei Wind und Wetter draußen aufhalten. Die Kinder lieben es im Regen oder im Matsch zu spielen.“, weiß die Kita-Leiterin. Es gibt einen „Erdferkelplatz“, wo sich die Jungen und Mädchen nach Herzenslust austoben können. Auch Stöcke dienen als Spielgeräte und ein Baumstamm kann schnell in der Fantasie und im Rollenspiel zu einem Baby werden, um das man sich kümmert. „Die Kinder vermissen keine bunten Spielsachen, sondern nutzen alles was der Waldboden bereithält und die Kraft ihrer Fantasie.“  

Das pädagogische Konzept beinhaltet wie bei allen städtischen Kitas auch die gesetzlich vorgegebenen Grundsätze und Qualitätsmerkmale der Förderung von Kindern in Kindertagesstätteneinrichtungen.

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