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Neue Grünsammelstelle soll zusammen mit Wertstoffhof entstehen.


Die Stadt Mörfelden-Walldorf betreibt eine Grünsammelstelle in der Nähe Baumschule Dietrich, westlich des alten Walldorfer Weges. Im Sommer 2017 wurde festgestellt, dass die Entwässerungssituation auf der Grünsammelstelle nicht den gesetzlichen Vorgaben entspricht. Es wären umfassende Baumaßnahmen notwendig um sie regelkonform nachzurüsten.
Als Übergangslösung ist derzeit die Grünsammelstelle mit städtischem Personal besetzt (3 Mitarbeiter), welches gewährleisten soll, dass die Grünabfälle, hier hauptsächlich Rasenschnitt, in wasserdichten Containern gelagert werden, um ein Austreten des Sickerwassers zu vermeiden.

Aufgrund der Lage der bisherigen Grünsammelstelle im  „FFH- Gebiet“ (hohe Schutzkategorie) sieht die Untere Naturschutzbehörde (UNB) die notwendigen umfassenden Baumaßnahmen, um die Sammelstelle am vorhandenen Standort nachzurüsten,  kritisch. Auf Anregung der UNB wurden daher Alternativstandorte gesucht.

Ein Alternativstandort wurde von Seiten des Kreises auf der kreiseigenen Fläche, (nördlich der Zufahrt zur Baumschule Dietrich, östlich des alten Walldorfer Weges, südlich des alten Sportplatzes an der Bertha-von-Suttner-Schule) zur Verfügung gestellt. Diese Fläche liegt nicht innerhalb eines Schutzgebietes und ein Wasser-, Abwasser und Stromanschluss ist hier problemlos möglich.

Weiterhin betreibt der Zweckverband Riedwerke im Auftrag der Stadt Mörfelden-Walldorf einen Wertstoffhof, dessen Betriebsführung die Firma FRASSUR GmbH auf ihrem Betriebsgelände „An der Brücke 1-5“ übernommen hat. Auch hier besteht nur eine befristete Genehmigung für den Betrieb des Wertstoffhofes. Hier müssten umfassende Sanierungen stattfinden, um den Standort weiterhin betreiben zu können.

Bei einem Neubau der Grünsammelstelle würde sich anbieten, dass die beiden Entsorgungseinrichtungen der Stadt zusammengelegt werden.

Für den Neubau einer Grünsammelstelle und der Verlagung des Wertstoffhofes wurde in Abstimmung mit den Riedwerken/ AWS ein Konzept erarbeitet. Dieses Konzept bietet einige Vorteile:

  • Für die Bürgerinnen und Bürger gibt es nur noch einen zentralen Anlaufpunkt für die Entsorgung. Dieser Standort liegt zentral zwischen den Stadtteilen, ist seit Jahren etabliert und gut erreichbar.
  • Der Standort liegt weit entfernt von jeglicher Wohnbebauung, daher gibt es keine Lärm-, Geruchs- oder Verkehrsbelastung von Anwohnerinnen und Anwohner.
  • Synergien beim zentralen Betrieb können genutzt werden, die Kosten lassen sich reduzieren.
  • Bei der Annahme von Abfällen/ Abfallarten wird es keine Änderungen geben. Maßgeblich bleibt hier die Abfallsatzung und die Gebührenordnung der Stadt.
  • Eine Vertragslaufzeit von 20 Jahren wird vorgeschlagen, um langfristig eine gesicherte Entsorgungsmöglichkeit anbieten zu können.
  • Die Riedwerke/ AWS sieht eine Bewirtschaftung des Wertstoffhofes, zusammen mit der Grünsammelstelle, durch einen Mitarbeiter vor. Eine Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger beim Ausladen der Wertstoffe, ist wie im bisherigen Maße vorgesehen.

Dem Betreiberangebot liegen folgende geplante künftige Öffnungszeiten zu Grunde.

01. Dezember – 28. Februar

Montag – Freitag       08:30 – 12:00 Uhr                                                                                                                                                   12:30 – 16:30 Uhr
Samstag                     09:00 – 14:00 Uhr (2 x im Monat)

 01. März – 30. November

Montag, Dienstag, Donnerstag          08:30 – 12:00 Uhr
                                                          12:30 – 16:30 Uhr
Mittwoch, Freitag                              12:00 – 18:00 Uhr
Samstag                                            09:00 – 14:00 Uhr (4 x im Monat)

Um das erforderliche Baurecht für die geplanten Baumaßnahmen zu schaffen, ist die Durchführung eines vorhabenbezogenen Bebauungsplanverfahrens notwendig. Hierzu hat die Riedwerke/ AWS ein qualifiziertes Planungsbüro beauftragt, dass die erforderlichen Planunterlagen erarbeiten und einen Antrag auf Durchführung des Planverfahrens bei der Stadt stellen wird

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