3176-Panorama.jpg

Flagge zeigen für Tibet


Städte in ganz Deutschland zeigten am Sonntag ihre Solidarität mit den Tibetern in Tibet. Hunderte hissen an ihren Rathäusern und öffentlichen Gebäuden die tibetische Flagge und setzen damit ein Zeichen für die Menschenrechte. So auch die Stadt Mörfelden-Walldorf., wie auch in den vergangenen 12 Jahren, teilt Bürgermeister Heinz-Peter Becker mit. Wir nahmen an der Kampagne „Flagge zeigen für Tibet!“ der Tibet Initiative Deutschland e.V. (TID) teil, die dazu aufruft, für das Selbstbestimmungsrecht der Tibeter einzustehen.

In der Pressemitteilung der Initiative zur diesjährigen Kampagne heißt es:

„Die Kampagne bekam starken Gegenwind: Nicht nur die Chinesische Botschaft versucht, Bürgermeister/innen davon abzuhalten, am 10. März die tibetische Flagge zu hissen. Inzwischen versendet auch das bayerische Innenministerium ein Schreiben, indem es dazu auffordert, das Hissen der tibetischen Flagge zu „überdenken“.

„Das bayerische Innenministerium führt Paragraphen an, die daran zweifeln lassen, dass das Hissen der tibetischen Flagge erlaubt ist. Die Kommunen bekennen sich zu den Menschenrechten und treten für das Selbstbestimmungsrecht der Tibeter ein. Sie mischen sich nicht etwa in außenpolitische Angelegenheiten ein, wie das Innenministerium durch seine Argumentation schlussfolgern lässt. Hier geht es um das kommunale Selbstbestimmungsrecht. Es ist schon auffällig, dass das bayerische Innenministerium in seinem Schreiben an die Städte den Begriff ‚Schneelöwenflagge‘ übernimmt, der sich auch in dem Anschreiben der Chinesischen Botschaft wiederfindet“, sagt Wolfgang Grader, Vorsitzender der Tibet Initiative Deutschland e.V.

Die Tibet Initiative Deutschland e.V. erinnert an diesem Tag an das Gedenken der Tibeter und Tibet-Unterstützer weltweit an den Volksaufstandes in Tibet von 1959, der von der chinesischen Besatzungsmacht blutig niedergeschlagen wurde und 87.000 Tibeter das Leben kostete. In den vergangenen Jahren haben sich insgesamt mehr als 1000 Städte und Gemeinden deutschlandweit an der Kampagne beteiligt.

„Die Tibeter werden im eigenen Land politisch, kulturell und religiös unterdrückt und das seit nunmehr fast 70 Jahren. Trotzdem halten sie am gewaltfreien Widerstand fest und setzen weiterhin auf den Dialog mit der chinesischen Führung. Das Hissen der tibetischen Flagge ist ein starkes Zeichen der Solidarität mit den Tibetern in Tibet, ein deutliches Bekenntnis zu den Menschenrechten und eine Botschaft für den Frieden weltweit. Wir danken den Städten und Gemeinden und allen, die weiterhin unbeirrt Flagge für Tibet zeigen“, so Wolfgang Grader“

Die Liste der Teilnehmerkommunen finden sie hier.


Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:
Hans-Heinrich Viebrock  //  06105 / 938 – 871 // hans-heinrich.Viebrock@moerfelden-walldorf.de

Die korrekte und vollständige Funktion unserer Dienste setzt Cookies voraus. Mit einem Klick auf die Schaltfläche [OK] willigen Sie ein, dass unsere Internetdomäne Cookies verwendet.