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Neuer Zebrastreifen am Walldorfer Weg


Wie Werner Schaffner von der städtischen Verkehrsbehörde berichtet, ist ein Zebrastreifen kein Allheilmittel, was überall in Betracht kommen kann. Schließlich wird der mit einem Zebrastreifen geregelte Vorrang für Fußgänger oftmals auch nicht eingehalten. Daher müssen zunächst die Verkehrszahlen ermittelt und analysiert werden, um festzustellen, ob an der betreffenden Stelle ein Zebrastreifen genügend Akzeptanz erwarten lässt. Nur wenn anhand der Verkehrsanalyse ein Sicherheitsgewinn zu erwarten ist, ist ein Zebrastreifen zulässig und sinnvoll.

Zur Einrichtung eines Fußgängerüberwegs genügt auch nicht nur die Markierung und die Installation von Hinweiszeichen. Gegebenenfalls wird auch eine Bordsteinabsenkung erforderlich und es bedarf einer qualifizierten Ausleuchtung. Die Optimierung der Beleuchtung ist beauftragt und soll voraussichtlich in der kommenden Woche erfolgen.

Durch einen Zebrastreifen wird geregelt, dass die Fahrzeugführer den Fußgängern das Überqueren der Fahrbahn zu ermöglichen haben. Die Fahrzeuge dürfen nur mit mäßiger Geschwindigkeit an einen Zebrastreifen heranfahren und müssen anhalten, wenn Fußgänger, oder auch Radfahrer zu Fuß, erkennbar die Fahrbahn überqueren wollen. Die Fußgänger dürfen aber auch nicht einfach am Zebrastreifen die Fahrbahn überqueren, sondern müssen durch Blickkontakt oder Handzeichen deutlich machen, dass sie die Fahrbahn überqueren wollen.

Mit dem neuen Zebrastreifen haben wir an dieser Stelle zu unserer wichtigsten Verbindung zwischen Mörfelden und Walldorf die Verkehrssicherheit optimiert, freut sich Bürgermeister Heinz-Peter Becker.

Rückfragen wenden Sie sich bitte an:
Werner Schaffner // 06105 / 938 311 // werner.schaffner@moerfelden-walldorf.de