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Rettungswege freihalten


Immer wieder kommt es vor, dass Rettungswagen und die Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr wertvolle Zeit auf ihren Einsatzwegen verlieren, weil ungünstig und unzulässig geparkte Fahrzeuge im Wege stehen.

Das jüngste Beispiel hatte Bürgermeister Heinz-Peter Becker, der gerade mit dem Fahrrad unterwegs war, selbst miterlebt. Die Einsatzabteilung Mörfelden der Feuerwehr musste zu einem Flächenbrand in der Nähe der Grünsammelstelle ausrücken. An der Trafostation in der Elisabeth-Selbert-Straße ging es allerdings erst einmal nicht weiter, da hier ein Fahrzeug ordnungswidrig parkte

An der betreffenden Stelle ist kein Haltverbotszeichen angebracht, dennoch ist das Parken hier nicht erlaubt. Untersagt wird das Parken durch die in der Georg-August-Zinn-Straße, an der Einmündung Liebermannstraße, angebrachten Verkehrszeichen 325 StVO „Verkehrsberuhigter Bereich“, berichtet Werner Schaffner von der städtischen Verkehrsbehörde. In Verkehrsberuhigten Bereichen ist nicht nur die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf „Schrittgeschwindigkeit“ beschränkt, sondern auch das Parken untersagt. Erlaubt ist das Parken in Verkehrsberuhigten Bereich nur in gekennzeichneten Parkflächen.

Auch die Einhaltung von weiteren Regelungen der Straßenverkehrsordnung (StVO) ist für die Einsatzfahrzeuge, aber auch für die Fahrzeuge der Abfallentsorgung, wichtig. Unbedingt einzuhalten ist im Sinne dieser Fahrzeuge mit größeren Ausmaßen, die 5 m-Regelung an Kreuzungen und Einmündungen und das Belassen einer ausreichenden Restfahrbahnbreite.

Niemand zahlt gerne ein sogenanntes „Knöllchen“, aber das Einschreiten unserer Verkehrsüberwachung ist verkehrserzieherisch wichtig. Das Knöllchen hilft aber nicht im konkreten Einsatzfalle. Parkt dann ein Fahrzeug ordnungswidrig und verkehrsbehindernd, verstreichen wertvolle Sekunden und Minuten, die zu einer wirkungsvollen Hilfeleistung erforderlich wären. Daher appelliert Bürgermeister Heinz-Peter Becker an die Fahrzeugführer, doch bitte ordnungsgemäß zu parken. „Insbesondere sollten wir uns den § 1 der StVO zu Herzen nehmen, der den Verkehrsteilnehmern, neben der ständigen Vorsicht, eine gegenseitige Rücksichtnahme auferlegt.“


Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:
Werner Schaffner // 06105 / 938 311 // werner.schaffner@moerfelden-walldorf.de