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Bis zu zehn Personen dürfen sich treffen


Das Stadtbüro hat wieder geöffnet und auch sonst scheint sich das Leben wieder zu normalisieren. Die Corona-Pandemie ist aber noch nicht ausgestanden. Doch es scheint, als würden es die Menschen mit manchen Maßnahmen lockerer nehmen als noch vor einigen Wochen. „Wir alle wünschen uns, dass das Virus schnell eingedämmt wird und nur noch wenige Menschen daran erkranken. Bisher ist uns das sehr gut gelungen und so soll es auch bleiben. Deshalb müssen die geltenden Corona-Regeln noch immer beachtet werden. Es sind reine Schutzmaßnahmen, damit wir bald wieder in die Normalität zurückkehren können“, erklärt Stadtrat und Bürger- und Ordnungsdezernent Steffen Seinsche.

Dass man dennoch immer wieder an die geforderten Verhaltensweisen erinnern muss, zeigen beispielweise die Party-Szenen auf Mallorca. „Zwar kann man die Feierlaune junger Leute verstehen, die daraus resultierenden Konsequenzen zeigen jedoch, dass man damit die gewonnenen Freiheiten schnell wieder verlieren kann. Und das wollen wir unbedingt vermeiden“, so Steffen Seinsche.

Doch welche Regeln gelten zurzeit in Hessen? 

Die drei wichtigsten Gebote müssen weiterhin eingehalten werden: Abstand, Hygiene und Nachverfolgung.

Abstand

Es gilt ein Mindestabstand von 1,5. Ausnahme: Gruppen von bis zu 10 Personen. Auch in bestimmten Situationen, in denen der nähere Kontakt nicht vermeidbar ist, kann der Abstand unterschritten werden.

Hygiene

In den Geschäften, im Vereinsleben, in öffentlichen Einrichtungen und Institutionen usw. müssen Hygienebedingungen eingehalten werden. Je nachdem wo man sich aufhält, ist das Tragen eines Mund-Nasenschutzes Pflicht (z.B. Geschäften, Öffentlicher Nahverkehr, Arzt, Krankenhaus, Bahnhof, Flughafen), ansonsten heißt es: Lüften, Händewaschen, Desinfektionsmittel verwenden, die richtige Hust- und Nies-Etikette praktizieren.

Nachverfolgung

Um weitere Ansteckungen zu verhindern, ist es wichtig, dass bei nachgewiesenen Infektionen alle Kontaktpersonen nachverfolgt werden können. „Ich bitte daher jeden, der ein Restaurant besucht oder sich dort aufhält, wo nach den Kontaktdaten gefragt wird, auch die richtigen Daten anzugeben. Dies dient vor allem auch der eigenen Sicherheit, falls sich ein Infizierter im selben Raum aufgehalten hatte. Nur durch eine funktionierende Nachverfolgung kann eine Infektionskette frühzeitig unterbrochen werden. Wer einen falschen Namen angibt, kann auch später nicht informiert werden“, appelliert der Bürger- und Ordnungsdezernent an die Vernunft der Bürger*innen.

Die Kontaktbeschränkung

Gruppen bis maximal 10 Personen dürfen sich im öffentlichen Raum treffen oder alle Angehörigen aus zwei Hausständen, dies können dann auch mehr als 10 Personen sein. Im häuslichen Bereich sind die Bürger*innen aufgerufen, den Kreis der Besucher klein zu halten und eigenverantwortlich auf die Begrenzung der persönlichen Kontakte zu achten.

„Wenn wir alle eigenverantwortlich, vernünftig und respektvoll agieren, kommen wir am besten durch diese Pandemie“, ist sich Steffen Seinsche sicher.