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Die Interkulturellen Tagen starten im August


Gerade angesichts der Corona-Pandemie ist es wichtig, dass Menschen nicht alleine gelassen werden, unterstreicht Bürgermeister Thomas Winkler mit Blick auf die Veranstaltungsreihe „Interkulturelle Tage“. Daher freut sich der Verwaltungschef, dass das Integrationsbüro in diesem Jahr besonders viele Programmpunkte in die Reihe aufnehmen konnte. Fast 30 Veranstaltungen finden vom 6. August bis zum 3. Oktober statt und decken die unterschiedlichsten Themenfelder ab. Die Veranstaltungen sollen Gelegenheit zum Austausch sowie Kennenlernen bieten und sind eine Gelegenheit, über den Tellerrand zu schauen. „Natürlich sind alle Programmpunkte für einen kleinen Rahmen gedacht. Falls die Corona-Zahlen wieder ansteigen, werden wir die Aktionen, Ausstellungen und Vorträge absagen“, so der Bürgermeister weiter.

Dass die Interkulturellen Tage in diesem Jahr keine Pause einlegen, ist aus einem weiteren Punkt wichtig: „Rassismus, Hass und Ausgrenzung verbreiten sich immer weiter, dagegen müssen wir angehen“, betont Thomas Winkler. Er erinnert an den Anschlag von Hanau, der durch die Corona-Pandemie in den Hintergrund rückte, und nur 40 Kilometer entfernt von Mörfelden-Walldorf verübt wurde. Aus rassistischen Motiven wurden hier am 19. Februar neun Menschen ermordet.

„Mörfelden-Walldorf steht für Vielfalt und das zeigt auch die Veranstaltungsreihe“, so der Bürgermeister. Unterschiedliche Kulturen, Religionsgemeinschaften, Vereine und Gruppierungen - Menschen aus der ganzen Welt mit ganz unterschiedlichen Voraussetzungen und Lebensentwürfen sie alle sind hier Zuhause. „Mörfelden-Walldorf ist bunt - und das ist auch gut so!“, stellt Anette Keim vom Integrationsbüro heraus. Die vorhandene Vielfalt als Bereicherung begreifen, gegenseitige Akzeptanz, Vertrauen und Wertschätzung - das alles ist wichtig für das friedliche Zusammenleben innerhalb unserer Stadtgemeinde. Hierfür ist es notwendig, dass die Menschen sich kennenlernen. Begegnungen und Gespräche sorgen für Momente, in denen Misstrauen und eigene Vorurteile überwunden werden können. Es sind Momente, in denen man etwas vom anderen versteht.

Zwar wird es in diesem besonderen Jahr kein großes Fest der Vielfalt geben, dafür aber eine ganze Reihe kleiner aber feiner Veranstaltungen unterschiedlicher Akteure, so Anette Keim weiter.  Natürlich immer unter Einhaltung der aktuellen Corona-Auflagen, Abstandsregeln und Hygienevorschriften. Die Angebote sind vielseitig und für jedes Alter.

Eine Übersicht der Veranstaltungsreihe finden sie hier.