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112 km/h-Raser erwischt


Für mehr Sicherheit setzt Mörfelden-Walldorf auf häufigere Verkehrskotrollen. Im Januar wurden daher 30 mobile Messungen im gesamten Stadtgebiet durchgeführt. Insgesamt wurden 5959 Fahrzeuge gemessen, davon erhielten 910 ein Verwarngeld, 42 Fahrzeugführer*innen mussten ein Bußgeld bezahlen.

Im Februar wurden weitere 16 Messungen durchgeführt und bei insgesamt 5.176 Fahrzeugen die Geschwindigkeit gemessen.  Das Ergebnis zeigte: 823 PKW waren zu schnell unterwegs, 802 PkW-Faher+innen erhielten ein Verwarngeld, 21 waren so schnell, dass sie ein Bußgeld zahlen müssen.

Am 3. März hat die Ordnungspolizei auf dem Vitrolles-Ring einen Raser in voller Fahrt erwischt. „Er fuhr mit stolzen 112km/h auf einem Streckenabschnitt auf dem maximal nur 50 km/h erlaubt sind. Den Fahrer erwartet nun ein Bußgeld von 240 Euro, zwei Punkte in Flensburg und ein einmonatiges Fahrverbot“, sagt Bürger- und Ordnungsdezernent Steffen Seinsche. Insgesamt wurden während dieser zweistündigen Kontrolle 890 Fahrzeuge gemessen, davon erhalten 58 Autofahrer*innen eine Verwarnung vom Ordnungsamt der Stadt.

„Das Hauptaugenmerk bei den Kontrollen liegt auf den schutzwürdigen Bereichen wie vor den Kitas und Schulen, aber auch an den Orten, wo bekannt ist, dass das Tempolimit generell nicht eingehalten wird. Wir nehmen zusätzlich auch Beschwerden über zu schnell fahrende PKW von Bürger*innen ernst und platzieren an den Beschwerdestellen den mobilen Blitzer“, so Steffen Seinsche.

Ein Ort an dem sehr häufig das Tempolimit überschritten wird ist beispielsweise an der Kindertagesstätte XI Nordring. Dort wird regelmäßig geblitzt. Innerhalb von zwei Monaten gab es fünf Verkehrskontrollen. Im Nordring gab es 648 Verwarnungen und es mussten 37 Bußgelder verhängt werden, weil die PKW zu schnell fuhren. „Das heißt über 50 Prozent aller Bußgelder sind in diesem schutzwürdigen Gebiet angefallen. Dies zeigt wie wichtig diese Kontrollen sind“, führt Steffen Seinsche vor Augen. Und er hofft, dass die vermehrten Messungen, die Raser dazu bewegen, wieder den Fuß vom Gas zu nehmen und sie sich an die Verkehrsregeln halten. „Gerade Kinder sind einer großen Gefahr ausgesetzt, wenn Raser ungehindert durch die Stadt fahren. Umso notwendiger sind Kontrollen und die Einsicht und Rücksichtnahme alle PKW-Fahrer*innen.“