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Kita-Gebühren und Essensgeld werden vorerst ausgesetzt


„Wir haben beschlossen, dass die Kita-Gebühren und das Essensgeld bis zum Ende des Betretungsverbotes ausgesetzt werden“, verkündet Mörfelden-Walldorfs Erster Stadtrat und Sozialdezernent Burkhard Ziegler. Es handelt sich allerdings noch um keinen Gebühren-Erlass. „Es ist eine Maßnahme, um die Eltern in der jetzigen Situation sofort finanziell zu entlasten. Es war wichtig und richtig hier schnell zu handeln. Wie das Ganze noch umgesetzt wird, welche genauen Regelungen es geben wird, muss später noch geklärt werden“, so Burkhard Ziegler. Durch das Aussetzen der Gebühren hat man die Möglichkeit, verschiedene Optionen abzuwägen. „Eine abschließende Regelung muss noch in den Gremien beschlossen werden“, bringt es Burkhard Ziegler auf den Punkt. Die Stadt steht auch in Verbindung mit den freien Trägern, um Weiteres zu klären, damit auch diese sich der Praxis der Stadt anschließen.

Zum Hintergrund: Die Kindertagesstätten bleiben bundesweit aufgrund der Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie geschlossen. In Mörfelden-Walldorf nehmen zurzeit zehn Kinder von Eltern, die in einem systemrelevanten Beruf arbeiten (z.B. in der Pflege) einen Platz in einer Notbetreuung in Anspruch. Alle städtischen Kindertagesstätten bieten diese Möglichkeit an. Dabei ist es egal, ob ein oder beide Elternteile in einem systemrelevanten Beruf arbeiten. Nähere Infos hierzu finden man auf der städtischen Homepage bei den Corona-Maßnahmen-Informationen unter: www.moerfelden-walldorf.de