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Spende für den guten Zweck


In diesem Jahr ist vieles anders. Und so kann auch die alljährliche Jahresabschlussveranstaltung der Stadt, die traditionell Ende November mit den Mitarbeiter*innen gefeiert wird, nicht stattfinden. Schweren Herzens entschied sich die Organisationsvorbereitungsgruppe deshalb gemeinsam mit der Rathausspitze und dem Personalrat bereits im September gegen eine Feier. Trotzdem gab es einen Grund zu Freude, denn das Geld konnte gespendet werden.

In Gesprächen stellte die Vorbereitungsgruppe fest, dass die Beschäftigten der Stadt Mörfelden-Walldorf bisher recht gut durch die Krise gekommen sind. „Es gibt in der Stadt gute Homeoffice-Regelungen, die Mitarbeiter*innen sind nicht von Kurzarbeit betroffen und hatten auch keine finanziellen Einbußen zu verkraften. Das war in vielen anderen Branchen ganz anders“, erklärt Hans-Heinrich Viebrock, der die Jahresabschlussveranstaltung mitorganisiert. Und so stand schnell fest: „Wenn wir als städtische Mitarbeiter*innen also nicht feiern können, dann möchten wir, dass ein Teil des Geldes denen zu Gute kommt, denen es nicht so gut geht.“

Bürgermeister Thomas Winkler, Erster Stadtrat Burkhard Ziegler sowie Stadtrat Steffen Seinsche nahmen die Idee gerne auf und legten fest, dass ein Teil des Budgets, das normalerweise für die Jahresabschlussfeier zur Verfügung steht, an soziale Vereine gespendet wird. Insgesamt 3.000 Euro wurden an die Vereine „Essen für Alle“ (EfA) und Speisekammer im Sozialpsychiatrischen Verein überwiesen.

„Wir wissen, dass das Geld dort in guten Händen liegt und damit notleidende Menschen unterstützt werden können“, sind sich die drei Dezernenten einig.