3176-Panorama.jpg

Nutze die Garage


Wer kennt das nicht: Kein Parkplatz in Sicht. Herbert Grönemeyer widmete bereits 1984 der leidigen Parkplatzsuche mit dem Hit „Mambo“ einen eigenen Song. Er gilt als ironische Hymne aller genervten Autofahrer*innen, die gefühlt stundenlang ihre Runden drehen, um endlich ihren Wagen abstellen zu können.

Der Oldie ist aktueller denn je

Seit den 80er Jahren hat sich die Situation auf der Straße aber nicht gebessert. Im Gegenteil, die Parkplatzsuche gestaltet sich immer schwieriger. Und das führt dazu, dass nicht nur die Fahrer*innen, sondern auch die Anwohner*innen von den vollgeparkten Straßen genervt sind.

Genug Parkplätze scheint es nie zu geben

Bürger- und Ordnungsdezernent Steffen Seinsche kennt das Problem. „Parkplätze sind ein Dauerthema und viele Bürger*innen sprechen mich darauf an und äußern ihren Unmut.“ Eine relativ einfache, schnell umsetzbare und kostenlose Lösung für das Problem gibt es dennoch. Die Garage.

„Wir wissen, dass nicht jeder die Garage nutzt und den Wagen lieber auf der Straße parkt. Sei es, weil es so bequemer ist, die Garage (unerlaubterweise) als Abstellraum zweckentfremdet wurde oder weil man über mehr Autos verfügt, als in der Garage Platz ist“, sagt Steffen Seinsche.  Auch Bürger*innen weisen immer wieder daraufhin. Aus diesem Grund bittet Steffen Seinsche alle PKW-Besitzer*innen, die über eine eigene Garage verfügen, diese auch als solche zu nutzen.

„Nutzen Sie Ihre Garage. Würde das jeder beherzigen, gäbe es mehr freie Parkflächen, für all jene, die wirklich darauf angewiesen sind.“

Genutzte Garagen führen zu mehr Parkflächen

Wer zu viele Sachen in der Garage abgestellt hat, die eigentlich nicht mehr benötigt werden, kann diese auf der letzten Sperrmüllabholung in diesem Jahr Ende November/Angang Dezember entsorgen.

„Ich hoffe, die Mörfelden-Walldorfer parken wieder vermehrt ihre Autos in der Garage, damit sich für die Allgemeinheit die Parksituation ein bisschen verbessert. Letztendlich profitiert man selbst davon, wenn man unterwegs und auf der Parkplatzsuche ist“, so der Bürger- und Ordnungsdezernent.