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Wie soll die Walldorfer Bahnhofsunterführung aussehen?


Im Sommer trafen sich verschiedene namenhafte Streetartkünstler und besprayten gratis die Walldorfer Bahnhofsunterführung. Die einzigen Vorgaben die sie für den beliebten Graffiti-Jam bekamen, waren ein grobes Farbkonzept und das Verbot von illegalen oder diskriminierenden Motiven und Schriften. „Mit konkreten Vorgaben wären die professionellen Künstler nicht bereit gewesen kostenfrei für uns tätig zu werden“, erklärt Streetworker Philip Gempe, der den Graffiti-Jam organisierte. Doch einige der neuen Motive und insbesondere die dunkle Hintergrundfarbe wurden auch kritisiert. Denn was die einen cool finden, wirkt auf andere bedrückend. Aus diesem Grund lädt die Stadt nun Kritiker, Befürworter, interessierte Mörfelden-Walldorfer und kreative Köpfe ein, in einer Diskussionsrunde, Ideen einzubringen, wie die Walldorfer Bahnhofsunterführung ein freundlicher und einladender Ort werden kann.

Im offenen Gespräch und vor Ort soll nun erklärt werden, wieso man sich für eine dunkle Wandfarbe entschieden hatte, welche Motive auf Kritik stoßen und welche Kriterien man beachten soll, wenn die Unterführung wieder neugestaltet wird. Jeder darf seine Meinung äußern, Fragen stellen und ist eingeladen, der Fantasie freien Lauf zu lassen. Die Veranstalter freuen sich auf konstruktiven Austausch und gute Ideen, die man dann umsetzen kann. Ziel ist es, die Unterführung so zu bemalen, dass sie auf eine breite Akzeptanz stößt und den Mörfelden-Walldorfern gefällt.

Die Diskussionsrunde findet statt am Dienstag, 22. September um 16:30 Uhr am Bahnhof in Walldorf.