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SUMMARY:Vernissage Kunstausstellung “Life in Crisis – Solidarity in Art” 
 bei den Interkulturellen Wochen
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DESCRIPTION:“Wir brauchen neue Bilder\, die aufrütteln und stärken.”\n\nW
 ie klingt ein Schrei nach Gerechtigkeit\, wenn Worte versagen? Wie sieht
  Hoffnung aus\, wenn der Planet brennt? In einer Welt\, in der die Klima
 krise längst sichtbare Realität ist\, sucht die Ausstellung Life in Cris
 is – Solidarity in Art nach Sprache durch Farben\, Fotografien und Poesi
 e.\n\nInitiiert von der multireligiösen Klimabewegung GreenFaith rückt d
 ie Ausstellung die Werke junger Künstler:innen und Klimaaktivist:innen a
 us dem Globalen Süden und Deutschland in den Mittelpunkt. Ihre Perspekti
 ven eröffnen neue Sichtweisen auf eine Krise\, die uns alle betrifft – a
 ber nicht alle gleich.\n\nDie indische Künstlerin Lucy D’Souza-Krone\, h
 eute in Deutschland lebend\, verwebt in ihren Bildern christliche und hi
 nduistische Symbolik. Ihre Reihe Kunst fürs Klima versteht sie als proph
 etischen Ruf zur Umkehr: „Die ökologische Krise ist auch eine Krise der 
 Bilder. Wir brauchen neue Bilder – Bilder\, die aufrütteln und stärken.“
  Ihre Kunst lädt dazu ein\, die Schöpfung als lebendigen Ausdruck göttli
 cher Gegenwart zu erkennen – verletzlich\, schön\, schützenswert.\n\nTie
 f beeindruckend ist auch der Beitrag von Anne Njambi Gacheru aus Kenia. 
 Ihre Kunst wurzelt in einer Kindheit voller Entbehrungen – und im Summen
  eines Bienenstocks. Als Imkerin und Künstlerin erkennt sie in jeder Bie
 ne einen Teil eines größeren Ganzen. „Alles steht im Dienst von allem“\,
  sagt sie. Ihre Werke sind Ausdruck von Fürsorge und Widerstand zugleich
 . Njambi träumt von einem Ausbildungszentrum in ihrem Heimatdorf – einem
  Ort\, der Bildung\, ökologische Praxis und Gemeinschaft miteinander ver
 bindet. Für sie ist die Natur kein Ressourcenlager\, sondern ein Mitgesc
 höpf.\n\nDer Fotograf Micha Sass porträtiert in seinem Projekt My Globe\
 , Your Globe Menschen mit einem kleinen Globus in der Hand – ein stiller
 \, aber kraftvoller Akt der Ermächtigung. Die Bildserie erinnert daran\,
  dass globale Verantwortung nicht an Landesgrenzen endet. Ihre Gesichter
  erzählen Geschichten von Flucht\, Glauben und Gemeinschaft – und machen
  deutlich: Klimagerechtigkeit ist untrennbar mit sozialen Fragen verwobe
 n. Driss\, ein porträtierter Imam aus Dortmund\, formuliert es eindrucks
 voll: „So lasst uns auf unsere zwischenmenschlichen Beziehungen als Gesc
 hwister acht geben und unseren Planeten als grüne Oase aufblühen lassen.
 “ und Sass ergänzt: “Zusammen haben wir eine ungeahnte\, aber oft bewies
 ene Kraft. Wir haben so manche Mauern einstürzen lassen.”\n\nAuch Zeegya
 sa\, Klimaaktivistin aus Indien\, bringt eine eindringliche Perspektive 
 ein. „Kunst kann einen Bewusstseinswandel einleiten – nicht nur inspirie
 ren\, sondern auch zur Handlung bewegen.“ Ihr Gedicht Mother’s Roar spri
 cht in apokalyptischer Klage von der Erde als leidender Mutter\, die tro
 tz allem ihre Kinder liebt – selbst jene\, die sie zerstören.\n\nLife in
  Crisis – Solidarity in Art ist keine klassische Kunstausstellung. Sie i
 st ein künstlerisches Gebet\, eine poetische Klage – und Aufruf zum Hand
 eln. Die Werke erzählen von Schmerz und Verlust\, aber auch von Widersta
 nd\, Schönheit und tief verwurzelter Hoffnung. In einer Welt\, in der vi
 eles auseinanderzubrechen droht\, erinnert uns diese Ausstellung daran\,
  was uns verbindet: die Sehnsucht nach einem guten Leben für alle. Damit
  ist sie auch ein Manifest für die menschliche Gemeinschaft\, mit der si
 ch Ohnmacht in Kraft verwandeln lässt.\nDie Ausstellung von Greenfaith l
 ädt dazuein\, gemeinsam über die weltweiten Folgen des Kliamwandels nach
  zu denken. Unter Beteiligung einer Mitarbeiterin von Green Faith wird d
 ie Ausstellung am Freitag\, den 18.09.26 um 18:00 Uhr eröffnet und wird 
 vom 18.09. - 25.09.2026 im Evangelischen Zentrum für Interkulturelle Bil
 dung zu besichtigen sein.
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