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Kindertagesstätten-Gebührensatzung 2019

Ab 1. Januar 2019 tritt die neue Kindertagesstätten-Gebührensatzung in Kraft. Die aktuelle Satzung gilt noch bis Ende des Jahres. Die neue Satzung beinhaltet einige Neuregelungen, die wir Ihnen hier erläutern möchten.

Was ändert sich?

Keine Gebühren am Vormittag

Die Beitragsfreiheit für bis zu sechs Stunden Betreuung pro Tag für Kindergartenkinder wird umgesetzt. Das heißt: Für eine Vormittagsbetreuung müssen Sie keine Gebühren mehr zahlen. Möchten Sie, dass Ihr Kind über diesen Zeitraum hinaus betreut wird, können Sie aus zwei Modulen wählen. Eine Stunde Betreuungszeit kostet 29,34 Euro für die Kindergartenkinder. Die einkommensabhängige Gebühren-Staffelung entfällt bei den Kindergartenkindern. Bei den Krippenkindern gibt es weiterhin eine einkommensabhängige Gebühren-Staffelung und keine Beitragsfreistellung.

Bedarfsgerechte Anpassung der Betreuungsmodule

Teilzeitplatz7:30 Uhr bis 13:00 Uhr(Kinder 3 - 6 Jahre)
2/3 Platz7:30 Uhr bis 15:00 Uhr (Krippe (U3), Kinder 3 - 6 Jahre)
Ganztagsplatz7:30 Uhr bis 16:30 Uhr(Krippe (U3), Kinder 3 - 6 Jahre)

Die Kernzeiten werden durch die Verkürzung der Randzeiten mit Personal verstärkt. Wir möchten mit dieser zeitlichen Verschiebung und der Konzentration auf die Kernzeiten die Qualität der Betreuung Ihrer Kinder erhöhen. Denn es stehen nun mehr Erziehrinnen und Erzieher in dieser Zeit zur Verfügung. Gerade im Hinblick auf den Fachkräftemangel können wir so Ausfallzeiten entgegenwirken. Wichtig: Randzeiten-Module können ab 2019 nicht mehr gebucht werden.

Notdienstregelungen

Im Zeitraum vom 1. Januar 2019 bis 31. März 2019 können Eltern, die bereits vor in Kraft treten der neuen Satzung, die Randzeiten-Module gebucht haben, einen Notdienst in Anspruch nehmen. Sie müssen allerdings nachweisen, dass Ihr Kind dringend früh morgens und/oder spät nachmittags einen Betreuungsplatz benötigt. In begründeten Einzelfällen (Arbeitgebernachweis) kann die Notdienstregelung bis zum 31. Juli erweitert werden.

Randzeiten-Module: 7:00 Uhr – 7:30 Uhr bzw. 16:30 Uhr – 17:00 Uhr

Perspektiven

Stellt sich heraus, dass das Betreuungsangebot in den Randzeiten auch nach dem 31. Juli 2019 dringend benötigt wird, behält sich die Stadt vor, in jedem Stadtteil eine Kindertagesstätte mit Randzeiten anzubieten. In diesen Einrichtungen können nur Kinder aufgenommen werden, die bereits 2018 ein Randzeitenmodul gebucht hatten. Wichtig ist hier, dass ein Arbeitsgebernachweis vorgelegt wird. Muss ihr Kind in der Zeit von 7:00 Uhr - 7:30 Uhr bzw. 16:30 - 17:00 Uhr betreut werden, ist ein Wechsel in diese „Randzeiten-KiTa“ nötig.

Zusatzgebühr bei verspätetem Abholen

Werden die Kinder zu spät von den Eltern abgeholt, müssen diese eine Gebühr in Höhe von 15 Euro pro angefangene Viertelstunde zahlen.

Rückerstattungsanspruch bei Streik

Es gibt keinen grundsätzlichen Rückerstattungsanspruch im Falle einer unerwarteten Schließung (z. B. wegen eines Streiks). Es gibt allerdings eine Neuerung: Nimmt Ihr Kind keinen Notdienst in Anspruch erfolgt eine Einzelfallbewertung über eine mögliche Rückerstattung der Gebühren.

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