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Neue Blitzer in Betrieb

Die Stadt hat in sechs neue stationäre Blitzeranlagen investiert. Am 17. Mai wurden sie von Tobias Landgraf von der Firma Vitronic dem Magistrat vorgeführt. Die Blitzer stehen in der Gerauer Straße/Ecke Langgasse, am Vitrollesring in Mörfelden und an der Ecke Frankfurter Straße/Jourdanallee.
 
„Es hat sich gezeigt, dass es hier am notwenigsten ist, die neuen Blitzer zu installieren, weil diese Stellen die gefahrenreichsten sind", erklärt Stadtrat und Bürger- und Ordnungsdezernenten Steffen Seinsche. Im Gegensatz zu den alten Anlagen, die noch mit einer Nassfilmtechnik ausgestattet waren, wurden die neuen Anlagen auf eine digitale Lasertechnik umgestellt.
 
„Mittlerweile werden Anlagen, die mit Nassfilmen arbeiten, nicht mehr gewartet. Die Wartungsverträge sind ausgelaufen und mit den neuen Anlagen sind wir auf dem neuesten Stand der Technik", sagt Steffen Seinsche.
 
„Im Vergleich zeigte sich, dass der Kauf der Geschwindigkeitsmessanlagen günstiger war, als sie zu leasen. Alle Optionen wurden geprüft. Eine Fallpauschale kam nicht in Frage, da private Dienstleister bei der Geschwindigkeitsüberwachung nicht mit hoheitlichen Tätigkeiten betraut werden dürfen. Es ist ein umstrittenes Thema und wird auch gerichtlich behandelt", weiß die Leiterin der Ordnungsabteilung Tatjana Lang.
 
Insgesamt kosten die Anlagen rund 260.000 Euro zuzüglich dem Abbau, der Schulungen des Personals und der Software. Das Verwarngeld liegt zwischen 15 und 55 Euro. Ab 21 km/h überhöhter gemessener Geschwindigkeit innerorts erhält man ein Bußgeld in Höhe von 80 Euro und einem Punkt in Flensburg.Im Bürger- und Ordnungsamt rechnet man im Schnitt mit 500 Fällen pro Monat für die stationären Geschwindigkeitsmessanlagen und Einnahmen von durchschnittlich 19 Euro pro Fall. Neben den stationären Anlagen soll auch eine neue mobile Geschwindigkeitsmessanlage ab Juni zum Einsatz kommen. Für das Personal ist in dem sogenannten „Blitzerauto" ein Arbeitsplatz eingerichtet - mit Tisch und Stühlen, Klimaanlage und Lüftung. Die Auswertung kann sofort am Laptop stattfinden. Insgesamt kostet die mobile Station rund 105.000 Euro. Eine Auskunft, wann sich die Geschwindigkeitsmessanlagen amortisiert haben, ist nicht genau möglich. Die Zahl der Fälle kann variieren.
 
„Wir hoffen, dass sich aber die PKW-Fahrerinnen und -Fahrer an die vorgeschrieben Geschwindigkeit und an die Verkehrsregeln halten. Denn das eigentliche Ziel der Messstationen ist die Verkehrsüberwachung und Erziehung und dient letztendlich zu Sicherheit aller Verkehrsteilnehmerinnen und Teilnehmern", so Steffen Seinsche.

 

 


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