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Trockenheit sorgt für Waldbrandgefahr


Im Waldgebiet rund um Mörfelden-Walldorf besteht aktuell eine deutlich erhöhte Brandgefahr. Derzeit ist die Waldbrandgefahr auf Stufe 4 von 5 ausgewiesen.

Grund sind fehlende Niederschläge und anhaltende Trockenheit, die die oberen Bodenschichten ausgetrocknet haben. Trockene Blätter, Nadeln und dürre Äste liefern reichlich Brennmaterial. Waldbrände entstehen nur selten durch natürliche Ursachen, die meisten sind menschengemacht und damit vermeidbar. „Es kam im April sogar schon zu drei kleinen Bränden im Feld. Oft wird leider unterschätzt, welche Folgen kleine Unachtsamkeiten haben können“, sagt Bürgermeister Karsten Groß.

Erfahrungen aus der Vergangenheit zeigen die Dimension: Beim größten Waldbrand in Mörfelden-Walldorf im Jahr 2020 brannten 19 Hektar Wald nördlich des Gundhofs. „Das Feuer konnte erst nach mehreren Tagen eingedämmt werden“, erinnert Bürgermeister Groß.

Was jetzt wichtig ist:

  • Nicht rauchen im und am Wald, keine Zigarettenkippen aus dem Auto werfen.
  • Offenes Feuer, Fackeln und ähnliche offene Flammen können eine Gefahr darstellen.
  • Der Grillplatz in Mörfelden bleibt derzeit geschlossen, da seine Lage im Wald ein erhebliches Risiko darstellt.
  • Fahrzeuge nur auf ausgewiesenen Flächen abstellen. Heiße Auspuffanlagen oder Katalysatoren können den trockenen Untergrund entzünden.
  • Auch wenn der Brennglas-Effekt selten ist: Flaschen und Glasscherben gehören nicht in den Wald.

Waldbrände töten Wildtiere und Insekten, zerstören Pflanzenbestände und schädigen die natürliche Vegetation oft langfristig. Dies hat Folgen für die Artenvielfalt. Zudem wirken sie sich klimatisch negativ aus: Brände setzen große Mengen CO2 frei. Bäume benötigen Jahrzehnte bis sie nachgewachsen sind.