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Katastrophenschutz in Mörfelden-Walldorf

Katastrophenschutz

Katastrophenschutz in Mörfelden-Walldorf

Eine Katastrophe ist ein Ereignis, das Leben, Gesundheit oder die lebenswichtige Versorgung in ungewöhnlich hohem Maße gefährdet oder beeinträchtigt. Dies sind z. B. :  Großschadensereignisse, langanhaltende Stromausfälle, schwere Unwetter sowie Naturkatastrophen und ihre Folgen. Auch die Stadt muss auf einen Katastrophenfall zum Schutz der Menschen vorbereitet sein. Wichtige Abläufe sollen weiterhin funktionieren, die Stadt arbeitsfähig bleiben. Seit 2021 gibt es in Mörfelden-Walldof ein Katastrophenschutz-Team mit Vertreter:innen der Gefahrenabwehr des Kreis Groß-Gerau, des Deutschen Roten Kreuz Mörfelden und Walldorf, dem Stadtbrandinspektor, dem technischen Leiter der Stadtwerke sowie städtischen Mitarbeiter:innen. Das Team erarbeitete ein Katastrophenschutz-Konzept für Mörfelden-Walldorf.

Das müssen Sie im Katastrophenfall wissen

  • Warnung über Sirene

    Moderne Sirenenanlagen warnen künftig die Bevölkerung vor einem Katstrophenfall. Wenn die Sirenen anspringen ist das immer ein Signal, dass ein Katastrophenfall eingetreten ist. (Neu: Die Feuerwehr wird im Normalfall nicht mehr durch Sirenen informiert) Über die Lautsprecher sind auch Sprachnachrichten möglich. Achten Sie auf die Hinweise.

    Die Sirenen in Mörfelden befinden sich:

    • Bürgermeister-Klingler-Straße
    • Rathaus Mörfelden
    • Am Berg
    • Wasserturm
    • Dreieichstraße

    Die Sirenen in Walldorf befinden sich:

    • Farm-/ Nordendstraße
    • Kelsterbacher-/ Werrastraße
    • Hugenottenstraße
    • im Fasanenweg
    • An den Buchen 
  • Informationen und Meldungen von Notrufen über Meldestellen

    Für den Katastrophenfall sind Meldestellen zur Entgegennahme von Notrufmeldungen der Bürger:innen vorgesehen, wenn Notrufe auf herkömmlichen Wege nicht möglich sind. Zudem dienen sie auch als Informationspunkte. Städtische Mitarbeiter:innen informieren Sie hier über die aktuelle Lage. Sie können aber auch Informationen über den Katastrophenfall weitergeben. Die Meldestellen sind gut erreichbar. Sie liegen verteilt in Mörfelden und Walldorf an bekannten Orten (Kindertagesstätten, im Wasserturm Mörfelden). Zudem sind mobile Meldestellen bei Bedarf vorgesehen.

    Meldestellen in Mörfelden

    • Kita V Heidelberger Straße
    • Kita VI Parkstraße
    • Kita VII Kollwitzweg
    • Wasserturm Frankfurter Straße

    Lage der Meldetstellen in Walldorf

    • Kita II Okrifteler Straße
    • Kita III Elsa-Brandström-Straße
    • Kita IV Otto-Hahn-Straße
    • Kita VIII Jean-Calvin-Straße


  • Versorgung und Schlafmöglichkeiten in der Betreuungsstelle

    Die Betreuungsstelle der Stadt Mörfelden-Walldorf befindet sich in der Stadthalle in Walldorf. Diese kann auch beheizt werden. Wer wegen eines Katastrophenfalls kein Dach mehr über den Kopf hat, wer keine Möglichkeit hat, an Nahrung zu kommen, der kann im Katastrophenfall in die Betreuungsstelle gehen. Hier können 50 Feldbetten errichtet werden. Sanitäter:innen sind vor Ort. In einer Betreuungsstelle kann man sich aufwärmen und es gibt eine Essensversorgung. Weitere Betreuungsstellen werden durch Hilfsorganisationen aufgebaut.

  • Informationen über das Bürgertelefon - 938 5810

    Im Katastrophenfall wird ein Bürgertelefon freigeschaltet. Sofern die Telekommunikation (z. B. kein Stromausfall) funktioniert, informieren Sie städtische Mitarbeiter:innen über die aktuelle Lage. Telefonnummer: ( 06105) 938 5810


  • Trinkwasserversorgung bei Wassernot

    Mörfelden-Walldorf verfügt über eigene Brunnen und Notbrunnen. Letztere kommen zum Einsatz, wenn im Katastrophenfall die Wasserversorgung außer Kraft gesetzt wurde. Die Trinkwasserausgabe für die Bevölkerung werden bekannt gegeben. Zum Auffüllen des Trinkwassers, bringen Sie bitte eigene Kanister oder andere Behälter zur Trinkwasserausgabe mit.

  • Verhalten bei und nach dem Stromausfall

    • Technische Geräte: Schalten Sie alle netzbetriebenen Geräte aus.
    • Wenn Ihr Telefon noch funktioniert: Um die Gefahr einer Netzüberlastung zu vermeiden, telefonieren Sie nur in dringenden Fällen und rufen Sie die Notrufnummern 112 und 110 nur in Notfällen.
    • Informationen: Schalten Sie ein batteriebetriebenes Radio ein. Achten Sie auf Durchsagen. Gehen Sie zu einer Meldestelle in Ihrer Umgebung. Dort erhalten Sie aktuelle Informationen von Mitarbeite:innen der Stadt.
    • Im Winter bei Heizungsausfall: Schützen Sie sich vor Kälte mit warmer Kleidung und Decken.
    • Wenn Sie oder ihre Angehörigen Hilfe benötigen: Gehen Sie zu einer Meldestelle in Ihrer Umgebung, um Notfälle zu melden. Suchen Sie den Kontakt zu Nachbar:innen, um sich gegenseitig zu unterstützen.
    • Ausfall von Wasser: Achten Sie auf Duchsagen, wo sich die städtischen Wasserausgabenstellen befinden. Sammeln Sie außerdem Wasser in allen größeren Behältern. Auch in der Badewanne. Dieses Wasser ist nicht zum Trinken gedacht. Es kann z. B. zum Spülen der Toilette verwendet werden. Achten Sie darauf, nicht zu viel Wasser zu verwenden, damit die Kanalisation nicht überläuft. Gehen Sie sparsam mit Wasser um. Nutzen Sie Ihren Trinkvorrat zum Trinken.
    • Kochen ohne Strom: Wenn Sie einen Campingkocher besitzen, können Sie diesen zum Kochen kleiner Mahlzeiten verwenden. Aufgrund einer möglichen Brandgefahr nutzen Sie den Campingkocher nur draußen.
    • Nahrungsmittel bei einem Stromausfall: Verwenden Sie zurerst leicht verderbliche Nahrung (z. B. frisches Obst und Gemüse, frisches Brot) und Nahrungsmittel aus dem Kühlschrank.
    • Wenn der Strom wieder funktioniert: Um eine Überlastung des Stromnetztes zu vermeiden, schalten Sie bitte alle
      Geräte nacheinander an.






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