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Hüttenkirche

Hüttenkirche

Die Hüttenkirche wurde 1980 im Rahmen der Proteste um den Bau der Startbahn West im Hüttendorf im Flörsheimer Wald errichtet. Seit 1986 steht die Hüttenkirche zwischen den beiden Stadtteilen Mörfelden und Walldorf. Hier finden auch regelmäßig Gottesdienste statt

Am dritten Advent 1980 wurde während der größten, gewaltsamen Auseinandersetzungen um den Bau der Startbahn West im Hüttendorf im Flörsheimer Wald als Zeichen der Hoffnung und der Menschlichkeit und als Sinnbild der Versöhnung eine kleine Holzkapelle – die Hüttenkirche – errichtet. Sie war ein Zeichen gegen die sinnlose Zerstörung der Natur, gleichzeitig aber auch ein Ort der Ruhe und Besinnung.

Zwei Jahre, von 1980 bis 1981, trafen sich dort Sonntag für Sonntag Christen beider Konfessionen, von den Kirchen Enttäuschte und Atheisten aus vielen Regionen Deutschlands zum Gottesdienst.

Heute steht die kleine Kapelle trotz vieler Irritationen nach ihrem Wiederaufbau zwischen den beiden Stadtteilen am Vitrolles-Ring. Immer noch als Zeichen der Mahnung ist sie seit Jahren jedoch auch ein lebendiger Ort der Auseinandersetzung und des Dialogs.

Verantwortlich für die auf Walldorfer Kirchengrund stehende Holzkirche sind die Kirchengemeinden Mörfelden und Walldorf. Die Trägerschaft hatte bis Ende 2005 ein eigens hierfür gegründeter Förderkreis Hüttenkirche e.V. übernommen. In gleichlautenden Erklärungen sind die beiden Kirchengemeinden übereingekommen ab 2006 die Verantwortung im Vorstand des Förderkreises zu übernehmen.

Kontakt

Förderkreis Hüttenkirche, Uwe Harnisch

Tel. 06105 57 97

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