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Wir sorgen für frisches Wasser

Wasserwerk

In der Zeit von 1997 bis 2001 wurde das Wasserwerk Mörfelden saniert, erweitert und alle Wasserversorgungsanlagen mit modernster Technik der Wasseraufbereitung und Steuerung ausgestattet. Die Investitionen betrugen 5,5 Mio. Euro. Die Sanierungsmaßnahmen der Anlagentechnik und der Bausubstanz im Wasserwerk Walldorf und dem Verbundwasserwerk laufen.

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  • Trinkwasser

    Mörfelden-Walldorf hat nachweislich hervorragendes Trinkwasser. Das Trinkwasser wird in zehn Tiefbrunnen aus einer Tiefe von 18 Meter bis 48 Meter gewonnen. Zur Sicherung der autarken und autonomen Trinkwasserversorgung für Mörfelden-Walldorf wurde 1999 ein wasserrechtliches Genehmigungsverfahren eingeleitet. Im  Mai 2005 erteilte das Regierungspräsidium Darmstadt die Bewilligung, für die nächsten 30 Jahre jeweils bis zu 2,2 Mio. m³ Grundwasser zu fördern. Der sinnvolle Umgang mit dem Lebensmittel Nr. 1 - unserem Trinkwasser - hat dazu geführt, dass seit einiger Zeit trotz Bevölkerungszuwachs und Gewerbeansiedlung der Trinkwasserbedarf bei ca. 1,7 Mio. m³ stagniert.

  • Daten & Fakten

    10 Trinkwasserbrunnen
    3 Wasserwerke
    7.400 m³ Trinkwasserspeicher
    120 km Trinkwasserleitungen
    6.948 Hausanschlüsse
    42,6 km² Wasserschutzgebiet

  • Bemessunsgrundwasserstände

    Die klimatische Nassperiode in den Jahren 1999 bis 2003 hat im Hessischen Ried zu zahlreichen Kellervernässungen aufgrund gestiegener Grundwasserstände geführt. Betroffen waren auch Gebiete in Mörfelden-Walldorf. Die Vorhersage von Bemessungsgrundwasserständen ist eine komplexe Aufgabe. Einerseits ist die Kenntnis erforderlich, in welchem Maße der Grundwasserstand am Standort von Grundwasserförderung beeinflusst ist, denn die Planung von Bauwerken kann nicht voraussetzen, dass die Grundwasserförderung in gleichem Umfang bzw. überhaupt aufrechterhalten bleibt. Der Grundwasserstand kann also durchaus auf ein anthropogen unbeeinflusstes Maß ansteigen. Andererseits ist die klimatisch bedingte Schwankungsamplitude bei entsprechend anthropogenen unbeeinflusstem Zustand (mit den Höchstständen in Nassperioden) zu berücksichtigen.

    Um den Bürgerinnen und Bürgern maßgebliche Grundwasserhöchststände benennen zu können, haben die Stadtwerke Mörfelden-Walldorf die BGS Umweltplanung GmbH mit der flächenhaften Ermittlung der Bemessungsgrundwasserstände für Bauwerksabdichtungen nach DIN 18195 und zur Niederschlagswasserversickerung nach dem Arbeitsblatt DWA-A 138 beauftragt.

    Die nachfolgend abgeleiteten Bemessungsgrundwasserstände stellen eine gutachterliche Empfehlung nach derzeitigem Kenntnisstand dar und schließen jegliche Gewährleistungsansprüche aus. Eine Garantie kann nicht gegeben werden, da gewisse Einflussgrößen (z. B. Klimaveränderungen, Deichbrüche) mit ihren Auswirkungen auf die Grundwasserstände derzeit nicht kalkulierbar sind.

    Das vollständige Gutachten „Bemessungsgrundwasserstände in Mörfelden-Walldorf“ vom 19.12.2006 der BGS Umweltplanung GmbH kann bei den Stadtwerken Mörfelden-Walldorf eingesehen werden.
    Wir empfehlen für die Planung von Bauwerksabdichtungen und/oder Versickerungsanlagen eine fachlich versierte Person oder Firma zu beauftragen.


    Bemessungsgrundwasserstände für Bauwerksabdichtungen


    Zur Ermittlung der Bemessungsgrundwasserstände für Bauwerksabdichtungen wurden die Folgen einer vollständigen Fördereinstellung, klimatische Nassperioden und hohe Wasserstände im Gewässersystem überlagert. Zur Orientierung dienen die gemessenen Grundwasserstände von 1951 bis 2001, die berechnete Nullaufspiegelung und die HQ50-Werte der Gewässer. Wie wahrscheinlich oder unwahrscheinlich dieses Szenario ist, bleibt der Abwägung des Bauherrn vorbehalten. Er hat unter Kosten-Nutzen-Aspekten die Risiken der von ihm gewählten Bauweise für sich zu vertreten.

    Die flächenhafte Angabe des höchsten Grundwasserstandes als Bemessungsgrundwasserstand in m+NN (Meter über Normal Null) für Bauwerksabdichtungen in Mörfelden-Walldorf ist dem Gleichenplan der Bemessungsgrundwasserstände für Bauwerksabdichtungen zu entnehmen.

    Sofern in tiefliegenden Siedlungsbereichen oder in Bachsenken die ermittelten Bemessungsgrundwasserstände lokal über Gelände liegen, ist dies aufgrund der drainierenden Wirkung der Kanalisation bzw. entwässerten Wirkung des Vorfluters, die einen Grundwasseranstieg lokal limitieren, nicht realistisch. In diesen Bereichen ist von einem flurgleichen Grundwassermaximalstand ausgehen. Zusätzlich zum Grundwasserstand ist bei der Gebäudeplanung noch der oberflächliche Abfluss von Niederschlagswasser über befestigte und unbefestigte Grundstücksflächen und der Straße zu berücksichtigen.

    Mit Hilfe des „Fließdiagramm DIN 18195“ kann ermittelt werden, ob der Lastfall -drückendes Wasser- vorliegt


    Bemessungsgrundwasserstand für Niederschlagsversickerung


    Eine Übertragung des Bemessungsgrundwasserstandes für Bauwerksabdichtungen auf Fragestellungen der Abwasserentsorgung und Niederschlagsversickerung ist nicht sachgerecht. Das Arbeitsblatt DWA-A 138 zur Niederschlagsversickerung geht vielmehr zu Recht von einem mittleren höchsten Grundwasserstand aus. Die Mächtigkeit des Sickerraums sollte, bezogen auf den mittleren höchsten Grundwasserstand, mindestens 1 m bei oberirdischen Anlagen (z. B. Flächen- und Muldenversickerung) bzw. 1,5 m bei unterirdischen Versickerungsanlagen (z. B. Schachtversickerung) betragen.

    Der dem Gleichenplan eines mittleren Grundwasserhöchststandes für Niederschlagswasserversickerung zu entnehmende Bemessungsgrundwasserstand in m+NN (Meter über Normal Null) kann für die Planung von Versickerungsanlagen nach dem Arbeitsblatt DWA-A 138 herangezogen werden. Sofern bei genehmigungspflichtigen Versickerungsanlagen im Einzelfall nicht fachtechnisch andere mittlere Grundwasserhöchststände nachgewiesen werden, gelten diese Bemessungsgrundwasserstände ohne dass es eines besonderen Nachweises gegenüber der Genehmigungsbehörde bedarf.

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