Museum Walldorf

MUSEUM WALLDORF

Die Geschichte Walldorfs ist außergewöhnlich: die Gemeinde ist erst 320 Jahre alt und wurde von waldensischen Glaubensflüchtlingen aus dem Piemont gegründet. Da die protestantischen Waldenser im 17. Jahrhundert in dem französisch-katholischen Herzogtum Savoyen nicht geduldet wurden, verließen sie ihre Heimat. Eine Gruppe von ihnen wurde im Juni 1699 auf dem (heute nicht mehr existierenden) herrschaftlichen Gundhof bei Mörfelden in der protestantischen Landgrafschaft Hessen-Darmstadt aufgenommen.
1702 beschlossen vierzehn Familien (54 Personen), in der Nähe ein eigenes Dorf zu bauen. Entlang der heutigen Langstraße, der für lange Zeit einzigen Straße Walldorfs, entstanden ihre Höfe in Fachwerkbauweise.

Die Flucht der Waldenser, die Problematik der Neugründung einer eigenen „Colonie“, die besonderen Rechte („Privilegien“), die sie erhielten, um ihre Existenz zu sichern, die internationale Unterstützung, die sie erhielten, … all dies sind Themen, die sich das Walldorfer Museum in enger Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft für Walldorfer Geschichte (AWG) intensiv annimmt.

Die Geschichte der Waldenser in Walldorf setzt sich auch außerhalb des Museums fort: die Tafeln an der Langstraße erläutern verschiedene Aspekte des Alltagslebens nach der Gründung Walldorfs 1699.



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