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Waldenser Mitte

Waldenser Mitte

Die Jury hat das Büro FFM Architekten Tovar und Tovar aus Frankfurt zum Sieger gekürt



„Die Neugestaltung der Waldenser Mitte ist das größte städtebauliche Projekt der nächsten Jahre“, sagt Bürgermeister Thomas Winkler mit Blick auf das Areal von rund 4800 Quadratmetern, dass sich zwischen Lang- und Ludwigstraße erstreckt. Wie es mit den Grundstücken im städtischen Besitz weitergehen soll, war die Fragestellung eines Wettbewerbs, an dem sich zwölf Architekturbüros beteiligten. Zum Sieger kürte die Jury einen Entwurf des Büros FFM-Architekten um Cilia und Hendrik Tovar aus Frankfurt am Main, an dem die Landschaftsarchitekten hoffmann_röttgen aus Wiesbaden mitarbeiteten.

„Der Wettbewerbsbeitrag verleiht dem Gelände ein ganz neues Gesicht“, zeigt sich Bürgermeister Winkler zufrieden. Das einzige was unangetastet bleibt ist der denkmalgeschützte Waldenserhof, um den herum die Planer mehrere Wohnhäuser, die Musikschule sowie einen großzügigen Gemeinschaftsplatz entworfen haben. „Nachhaltigkeit, bezahlbarer Wohnraum, regenerative Energien und ein Quartiersplatz. Die Architekten haben viele spannende Ideen entwickelt“, so der Bürgermeister.

Vorgesehen sind etwa 50 Wohneinheiten mit einer Geschossfläche von knapp 5000 Quadratmeter. Diese verteilen sich auf zehn Baukörper. Westliche des neuen Platzes bilden sechs dieser Gebäude eine im Erdgeschoss durch gemeinschaftliche Bereiche verbundene Gesamteinheit. In diesen Gemeinschaftsbereichen sollen sich Zugänge zu den Wohnungen und Gartenbereichen befinden und sie können auch zusammen genutzt werden. Keines der Häuser soll sich über mehr als drei Stockwerke erstrecken und sie orientieren sich damit an der Gebäudehöhe der Umgebung. Die Wohnungen sollen eine Mischung aus Sozialwohnungen und Wohnungen für den freien Markt darstellen. „Wir brauchen bezahlbaren Wohnraum“, betont der Bürgermeister. „Das müssen wir auch bei der Waldenser Mitte berücksichtigen“.

Während auf der westlichen Seite der Waldenser Mitte der lang gezogene Gebäudekomplex verläuft, durchzieht auf der östlichen Seite eine Wegeverbindung von der Lang- zur Ludwigstraße das gesamte Gelände. Der vorhandene Hof an den Gemeindebüros der Evangelischen Kirche wird neu an diesen Weg angebunden und aufgewertet. Bäume und Sitzgelegenheiten sollen den Weg attraktiv gestalten und er führt auch über den neuen Nachbarschaftsplatz unmittelbar hinter dem Waldenserhof. Der Platz ist das Leitmotiv des Architekturbüros und soll als zentrale Mitte für verschiedene öffentliche Nutzungen bereitstehen. Angedacht ist ein bodenebenes Wasserspiel, das generationenübergreifend zum Verweilen und Spielen einlädt. Für den Betrieb ist die Nutzung des anfallenden Regenwassers in Kombination mit einer geophysikalischen Wasseraufbereitung vorgesehen. In unmittelbarer Nähe des Platzes könnte zukünftig die Musikschule untergebracht werden. Kleine Konzerte sowie Angebote des benachbarten Heimatmuseums und des Treffpunkts Waldenserhof sollen den Platz beleben. Weiter ist denkbar, dass der öffentliche Raum in Zukunft – zusammen mit dem über einen geplanten Weg verbundenen Kirchplatz - für Weihnachtsmärkte und andere Veranstaltungen genutzt wird.

Ein Bestandteil des Entwurfs ist auch die Grünplanung. So sind Neuanpflanzungen von Bäumen vorgesehen, die für eine einheitliche Durchgrünung sorgen und in den Sommermonaten zu einem besseren Mikroklima beitragen. Bereits vorhandene gesunde Bäume, die raumprägenden Charakter haben, möchten die Architekten erhalten. Entlang der »Konturen« der Waldenser Mitte sollen nach Vorstellung der Planer extensive Staudenbeete angelegt werden, die mit trockenheitsverträglichen Arten wie Salbei, Lavendel und Schafgarbe Bezug auf die landwirtschaftlich genutzten Flächen der Waldenser nehmen. Die Laubengänge und die Eingänge in die privaten Wohnbereiche werden mit Rank- und Kletterpflanzen begrünt, um eine einheitliche Verschattung, sowie eine sommerliche Entlastung durch Verdunstung zu erhöhen.

Der Autoverkehr wird in den Planungen aus der Waldenser Mitte ferngehalten. Eine große Tiefgarage verläuft nahezu unter dem gesamten Areal. Hier könnten 62 PKW-Parkplätze und zahlreiche Fahrradstellplätze ausgewiesen werden. Aus der Tiefgarage sind Zugänge teils barrierefrei bis in das Dachgeschoss der Wohnhäuser möglich. In Sachen Verkehr sehen die Planer die Langstraße zukünftig als Fahrradstraße, die für den motorisierten Anliegerverkehr und öffentlichen Nahverkehr freigegeben ist.

Auch erneuerbare Energien spielen in dem Entwurf eine Rolle. Die von den Straßenseiten abgewandten Dachflächen werden mit integrierten Photovoltaikelementen ausgestattet. Dachflächen im Innenbereich sind in den Planungen begrünt und tragen so zur Verbesserung des Stadtklimas bei. Dachflächen sollen weiter als Retentionsdach ausgebildet sein, so dass das anfallende Oberflächenwasser zunächst zurückgehalten wird und über Kapillarsäulen den Pflanzflächen auf dem Platz verfügbar gemacht werden könnte. Einzelhandelsflächen sind in der Arbeit des Architekturbüros nicht vorgesehen. Dafür sind rund 100 Quadratmeter an der Langstraße im Erdgeschoss eines neuen Gebäudes für eine gastronomische Nutzung vorgesehen.


„Die Preisträger haben das beste Gesamtkonzept und einen schlüssigen Entwurf präsentiert“, sagt Claudia Schlegel vom Stadtplanungs- und Bauamt, die den Wettbewerb mitorganisierte. Für ein bedeutendes Projekt wie die Waldenser Mitte biete sich ein Wettbewerb an, da so verschiedene städtebauliche Ideen miteinander verglichen werden können. „Ich war angetan von der Vielfalt der Planungen. Auch Beiträge, die nicht prämiert wurden, weisen gute Ansätze auf“, so Claudia Schlegel.

Bürgermeister Winkler weist abschließend auf den hohen Stellenwert der Waldenser Mitte hin. Zum einen, weil dort die ersten Waldenser Familien lebten und den Grundstein für das heutige Walldorf legten. In der Langstraße ist die historische Ortsmitte und hier stehen die alte Waldenserkirche, das Heimatmuseum, der Waldenserhof. „Die Waldenser Mitte ist für uns außerdem besonders wichtig, weil die Stadt nur selten die Gelegenheit hat, einen so großen Bereich neuzugestalten“, so Thomas Winkler.

 

Wie geht es weiter:

Die Ausstellung mit allen Wettbewerbsteilnehmern ist bis zum 23. August zu den regulären Öffnungszeiten im Rathaus Walldorf zu sehen. Anschließend wird die Ausstellung bis Ende des Jahres in das Walldorfer Heimatmuseum umziehen. Geplant sind dort öffentliche Führungen zu den Siegerentwürfen. Weiter ist eine Öffentlichkeitsbeteiligung im Internet sowie im Rahmen der Ausstellungen geplant, um Anregungen und Kritik zu sammeln. Ein letztlich durch die Stadtverordnetenversammlung beschlossener neuer Bebauungsplan bildet die Grundlage für die konkreten Baugenehmigungen. Mit einem Baubeginn wird etwa 2024 gerechnet.


  • Das Wettbewerbsverfahren April - Juli 2021 und die Siegerentwürfe 

    Um den Wettbewerb zur Waldenser Mitte auszurichten zu können, hat sich die Stadt um die Aufnahme in das Förderprogramm „Nachhaltiges Wohnumfeld“ beworben. Durch das Förderprogramm werden die Kosten für den Wettbewerb zu 85 Prozent vom Land Hessen übernommen. Der städtische Anteil liegt damit bei etwa 20.000 Euro. Im Dezember 2020 wurde die Stadt Mörfelden- Walldorf als eines von derzeit 3 Projekten in Hessen in das Förderprogramm im Rahmen der Zukunftswerkstatt des „Großen Frankfurter Bogens“ aufgenommen.

    Im April 2021 wurden 20 Teilnehmer aus ganz Deutschland (Architektur- sowie Stadtplanerbüros in Arbeitsgemeinschaft mit Landschaftsplanern) nach einem Bewerbungsvorverfahren ausgewählt und zum Wettbewerb zugelassen. Davon haben Ende Juni 12 Büros eine Arbeit eingereicht. Anfang Juli wurde in einer spannenden ganztätigen Diskussion der Jury unter Leitung von Prof. Mathias Hähnig aus Tübingen und Moderation von Dipl. Ing Christof Kullmann vom Büro a:dk aus Mainz fünf Preisträger gekürt.

    Den ersten Platz belegt der Entwurf von FFM- Architekten - Cilia und Hendrik Tovar aus Frankfurt am Main mit hoffmann_röttgen Landschaftsarchitekten, Wiesbaden. Der Zweite Preis fiel dem Büro Kopperroth - Architektur & Stadtumbau, Berlin mit Koeber Landschaftsarchitektur, Berlin zu. Dritter Preisträger wurde monochrom architekten, Mainz mit Freiraum Rabsilber + Heckmann, Wiesbaden. Neben den ersten drei Plätzen wurden zwei Büros Ankäufe zuerkannt: an Studio GELB Neff Kuhn Architekten & Bjoern Schmidt Architektur, Weinheim mit Rebecca Faller, Landschaftsarchitektur, Frankfurt und an Studio SF Simon Fischer & Architekten, Mannheim mit faktorgruen Landschaftsarchitekten, Freiburg.

  • Die erste Bürgerbeteiligung März - April 2021

    Das Interesse an der Entwicklung des Gebiets rund um den Waldenserhof und die Evangelische Kirche in Walldorf ist seit Jahren groß. Auch mit Beteiligung der Bürger*Innen sind in den letzten Jahren Entwicklungen und Projekte angestoßen worden. Mit dem Neubau der nahegelegenen Waldenserschule, der Unterbringung von U-3-Betreuung in der Alten Waldenserschule und vor allem der Etablierung des Treffs Waldenserhof in zuvor geschlossener Gaststätte wurde in den letzten Jahren der sozial-kulturelle Schwerpunkt im Gebiet der „Waldenser Mitte“ gestärkt.

    Nach dem geplanten Abbruch der Waldenserhalle rückt die Möglichkeit näher, auf diesem und benachbarten Grundstücken innovativen Wohnungsbau, eine weitere Stärkung des Treffs Waldenserhof sowie zusätzliche - z.B. kulturelle - Nutzungen unterzubringen. Denkbar ist etwa die Ansiedlung der städtischen Musikschule. Auch Synergien des Standortes mit den benachbarten Grundstücken des Museums und der Evangelischen Kirche sind angedacht.

Zweite Bürgerbeteiligung zu den Ausstellungen der Wettbewerbsebtwürfe Juli bis Dezember 2021

Sie können uns Ihre Anregungen zu den 12 Wettbewerbsentwürfen mit Ihren vielfälltigen Ideen gerne zusenden. Entweder über unser Online-Formular oder per Post an die auf dieser Seite genannten Ansprechpartner*innen. Wenn Museum und Waldenserhof geöffnet sind, können Sie auch dort Ihre Rückmeldungen –z.B. mittwochs im Treff Waldenserhof- abgeben.


Mit Stern * gekennzeichnete Felder sind obligatorisch.

Im Nachfolgenden möchten wir Ihnen weiter Informationen zum Förderprogramm des Landes, der Zukunftswerkstatt und zum Wettbewerbsverfahren bereitstellen:

  • Zukunftswerkstatt des Großen Frankfurter Bogens

    Mörfelden-Walldorf ist Teil der Zukunftswerkstatt des »Großen Frankfurter Bogens«, einem Zusammenschluss von rund 35 hessischen Kommunen im Umfeld der Stadt Frankfurt. Hiermit verbindet sich ein besonderer Anspruch an die Qualität und das Ergebnis des Wettbewerbs. Berührt werden komplexe Fragestellungen der Entwicklung der Stadtkerne, ihrer Nutzung sowie ihrer städtebaulichen Qualität und Attraktivität. Dazu gehört das Spannungsfeld zwischen historischer Bebauung und neuen Strukturen ebenso wie der (scheinbare) Widerspruch zwischen der Schaffung von zusätzlichem Wohnraum und den Belangen von Klimaanpassung und Klimaschutz.

    Hier finden Sie die offizielle Hompage.

    Auf der Internetseite wird unser Projekt, die Waldenser Mitte, nochmals genauer erläutert und beschrieben, welches Potential das Land in unserem Gebiet sieht.

  • Wettbewerbsform - Städtebaulicher Realisierungswettbewerb mit Ideenteil

    Wettbewerbe sind oftmals der bestmöglichste Weg, um unterschiedliche Lösungsalternativen und Ideen für bedeutsame städtebauliche Vorhaben oder Freiraumplanungen zu finden. 

    Mit der Verpflichtung des Büros ad:k aus Mainz zur Wettbewerbsbetreuung konnte ein erfahrenes und anerkanntes Büro gewonnen werden. (Link Büro a:dk) http://www.datz-kullmann.de/

    Die Auslobung, die Auswahl der etwa 15 Bewerber, Überprüfung der Wettbewerbsbeiträge und die Sitzung des Preisgerichts sollen zwischen Februar und Juli 2021 in einem engmaschigen Takt stattfinden. Die „Richtlinie für Planungswettbewerbe“ ist auf Grundlage der öffentlichen Förderung im Programm nachhaltiges Wohnumfeld verpflichtend, ebenso die Anonymität der Teilnehmer bis zur Entscheidung des Preisgerichts. Die schriftlichen Anregungen und Hinweise der Bürger*Innen von Mörfelden-Walldorf zur Aufgabenstellung werden den Wettbewerbsteilnehmern in den Anlagen der Auslobung zur Kenntnis gegeben.

    Für die besten Arbeiten werden Preise und Anerkennungen vergeben. Mit der Umsetzung von Planungsaufgaben wird einer der Preisträger des Wettbewerbs, unter Berücksichtigung der Empfehlung des Preisgerichts, beauftragt.

    Ziel eines Realisierungswettbewerbs ist es, für die Wettbewerbsaufgabe realisierbare Lösungen zu erhalten. Dies bedeutet jedoch nicht, dass schon eine unmittelbar umsetzbare Planung vorgelegt werden muss. Vielmehr soll ein Planungsvorschlag unterbreitet werden, aus dem in weiteren Schritten dann die endgültige Umsetzung entwickelt werden kann. Im Falle der Waldenser Mitte wird danach auf Grundlage des abgestimmten Planungsvorschlages der Bebauungsplan in einem separaten Verfahren angepasst.

  • Grundstücke Realisierungsteil und Ideenteil

    Realisierungsteil (Kernbereich Waldenser Mitte): Den Realisierungsteil des Wettbewerbsgebiets bildet der sogenannte »Kernbereich Waldenser Mitte« mit den in städtischem Besitz befindlichen Grundstücken zwischen Langstraße und Ludwigstraße und umfassen eine Fläche von 4.863 qm.

    Ideenteil: Den Ideenteil des Wettbewerbs bilden die kirchlichen Grundstücke östlich des Kernbereichs (3.536 qm) und das Grundstück des Stadtmuseums Walldorf (1.565 qm). Der Straßenabschnitt der Langstraße vom Stadtmuseum bis zu den kirchlichen Grundstücken wird im Wettbewerb ebenfalls als Ideenteil betrachtet.

  • Planungsaufgabe

    Im geplanten Wettbewerb sind vorbildliche Lösungen für den zentralen Bereich von Walldorf um die Langstraße gesucht. Wesentliche Entwicklungsziele sind

    - die Innenverdichtung des historischen Stadtkerns

    - die Schaffung zeitgemäßen und preisgünstigen Wohnraums

    - die Ausbildung eines öffentlichen Platzes als lebendiges und identitätsstiftendes Zentrum sowie

    - die Integration der neuen Gebäude und Freiräume in das örtliche Straßen- und Fußwegenetz.

    Auf diese Weise soll eine identifikationsstiftende neue Mitte geschaffen werden, ohne den ursprünglichen Charakter der Ortsgründung entlang des »grand chemin« zu negieren.

    In Bezug auf planerische Ideen und Vorschläge besteht in den beiden Ideenteilen eine grundsätzliche Offenheit. Allerdings soll darauf geachtet werden, dass die Entwicklungen innerhalb des Realisierungsbereichs auch separat, das heißt ohne zwingende Abhängigkeit zu den Vorschlägen in den Ideenteilen verfolgt werden können. Die Gebäude und Freibereiche innerhalb des Ideenteils sollen angemessen und sinnvoll mit den Vorschlägen zur Entwicklung des Realisierungsteils verknüpft werden und als Teil der neuen Mitte kenntlich gemacht werden

  • 1. Bürgerbeteiligung

    Ideen für die Waldenser Mitte

    Im Dezember 2020 wurde das Gebiet „Waldenser Mitte“ in Walldorf seitens des Landes Hessen in das städtebauliche Förderprogramm „Nachhaltiges Wohnumfeld“ aufgenommen. Das Projekt wurde als eines von derzeit 3 Vorhaben in Hessen für die sogenannte „Zukunftswerkstatt“ ausgewählt. Damit verbunden ist eine Förderung in Höhe von 85% von Seiten des Landes Hessen zum Wettbewerb.

    Es soll ein Städtebaulicher Realisierungswettbewerb mit Ideenteil durchgeführt werden, dessen Ergebnisse bis vor den Sommerferien 2021 vorliegen werden. Eine öffentliche Ausstellung der Arbeiten mit begleitender Veranstaltung sollen folgen und den Dialog mit den Bürgern ermöglichen.

    Bringen Sie Ihre Anregungen ein!

    Das Interesse an der Entwicklung des Gebiets rund um den Waldenserhof und die Evangelische Kirche in Walldorf ist seit Jahren groß. Auch mit Beteiligung der Bürger*Innen sind in den letzten Jahren Entwicklungen und Projekte angestoßen worden. Mit dem Neubau der nahegelegenen Waldenserschule, der Unterbringung von U-3-Betreuung in der Alten Waldenserschule und vor allem der Etablierung des Treffs Waldenserhof in zuvor geschlossener Gaststätte wurde in den letzten Jahren der sozial-kulturelle Schwerpunkt im Gebiet der „Waldenser Mitte“ gestärkt.

    Nach dem geplanten Abbruch der Waldenserhalle rückt die Möglichkeit näher, auf diesem und benachbarten Grundstücken innovativen Wohnungsbau, eine weitere Stärkung des Treffs Waldenserhof sowie zusätzliche - z.B. kulturelle - Nutzungen unterzubringen. Denkbar ist etwa die Ansiedlung der städtischen Musikschule. Auch Synergien des Standortes mit den benachbarten Grundstücken des Museums und der Evangelischen Kirche sind angedacht.

    Um die Entwicklung und die Zukunft ihrer Stadt voranzubringen würden wir uns freuen, wenn Sie uns und Ihre Anregungen und Gedanken für das Gebiet rückmelden.

    Gemeinsam mit der Stadtverwaltung, dem beauftragten Büro a:dk, der Hessen Agentur sowie der Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen wurde eine umfangreiche Wettbewerbsaufgabe für den o.g. Planungswettbewerb definiert.
    Das Bewerbungsverfahren zur Teilnahme am Wettbewerb Waldenser Mitte, Mörfelden-Walldorf hat am Montag, den 19.04.2021 geendet. Es hat sich ein sehr interessantes und gemischtes Feld aus 20 Teilnehmern qualifiziert. Die Wettbewerbsunterlagen werden Ende April an die Teilnehmer auf elektronischem Wege verteilt. Dazu gehören auch die zahlreichen von Ihnen bis 26.04. eingesandten Bürgerbeteiligungen. Danke dafür!

    Sie können uns Ihre Anregungen zum Gebiet jedoch auch weiterhin zusenden, da auch im Wettbewerbs-Verfahren, sowie einer konkreten späteren Planung für uns Ihre Informationen und Ideen wichtig sind. Entweder über unser Online-Formular oder per Post an die unten genannten Ansprechpartner. Wenn Museum und Waldenserhof wieder geöffnet sein werden, können Sie auch dort Ihre Rückmeldungen –z.B. mittwochs im Treff Waldenserhof- abgeben.


    Wir würden uns freuen, wenn wir möglichst viele gute Anregungen, Ideen und Hinweise erhalten und Sie uns in der weiteren Planung des Gebiets unterstützen werden. Ebenso freuen wir uns auf zahlreichen Besuch der Ausstellung zum Wettbewerb, die nach der Sitzung des Preisgerichts Anfang Juli 2021 stattfinden soll. Wir danken Ihnen für Ihre Beteiligung!

 


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