- Rathaus
- Verwaltung
- Service
- Abfall
- Daten & Fakten
- Gesellschaften
- Politik
- Stadtrecht & Wahlen
- Wichtige Informationen
- Leben
- Bauen
- Beratungsstellen
- Bildung
- Demokratie leben!
- Integration
- Kinder
- Kindertagespflege
- Betreuungsangebote an den Grundschulen
- Kitas
- Kontakt Kita
- Elterninformationen
- Pädagogisches Konzept
- Kita I Treburer Straße
- Kita II Okrifteler Straße
- Kita III Elsa-Brandström-Straße
- Kita IV Otto-Hahn-Straße
- Kita V Heidelberger Straße
- Kita VI Parkstraße
- Kita VII Kollwitzweg
- Kita VIII Jean-Calvin-Straße
- Kita IX Okrifteler Straße
- Kita X Grünewaldweg
- Kita XI Nordring
- Kita XII Schubertstraße
- Kita XIII Waldkindergarten
- Kita XIV Waldkindergarten
- Märkte & Feste
- MöWa2o3o
- Soziales
- Sozialer Zusammenhalt
- Nachbarschaftszentrum Schubert
- Treffpunkt Waldenserhof
- Freizeit
- Umwelt
- Energie und Klimaschutz
- Flughafen
- Forst
- Lärmschutz
- Mobilität
- Umwelt- und Naturschutz
- Interkommunale Zusammenarbeit
- Hitze
- Wirtschaft
- Aktuelles
- Amtliche Bekanntmachungen
- Beteiligung
- Karriere
- Presse
- Projekte
- Veranstaltungskalender
- Verkehrssperrungen
- Допомога українкам
- Hilfe für die Ukraine
Der richtige Umgang mit Wespen und Hornissen
Der richte Umgang mit Wespen & Hornissen
Womit habe ich es überhaupt zu tun?
Der Umgang mit den vorgefundenen Tieren hängt maßgeblich von der Art ab. Heimische Wespen und Hornissen stehen nach Bundesnaturschutzgesetzt unter Schutz und dürfen nicht gefangen oder getötet werden. In Ausnahmefällen können die Völker von einer Fachfirma umgesiedelt werden. Dies erfordert jedoch eine vorherige Genehmigung von der Unteren Naturschutzbehörde. Ein Verstoß stellt eine Ordnungswidrigkeit dar und kann hohe Bußgelder nach sich ziehen.
Die Stadtverwaltung darf hierbei keine Empfehlung für private Unternehmen aussprechen.
Seit einigen Jahren sind auch Asiatische Hornissen in unserer Region verbreitet, welche auf den ersten Blick den heimischen Hornissen sehr ähnlich sehen. Die Art ist inzwischen als "etablierte gebietsfremde invasive Art" eingestuft, sodass eine Entfernung des Nestes zwar ohne Genehmigung möglich ist, jedoch nicht zwingend notwendig.
Die unten aufgeführte Grafik und Tabelle des Hessischen Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) erklären wesentliche Unterschiede.


Um die Ausbreitung der Asiatischen Hornissen zu dokumentieren oder eine fachliche Einschätzung der Art zu bekommen, können Sie eine Sichtung mit aussagekräftigem Bild über folgenden Link melden: Meldeportal Hornisse
Wie verhalte ich mich richtig?
Erstmal Ruhe bewahren und die Insekten und ihre Nester nicht stören! Die meisten Tiere greifen nur an, wenn sie ihre Brut in Gefahr sehen. Besonders Hornissen neigen nicht zu aggressivem Verhalten und halten sich eher von Menschen fern.
Es gibt viele positive Beispiele, in denen Mensch und Insekt gut zusammen leben und voneinander profitieren können. Oftmals ist mit der Installation von Insektenschutzgittern und respektvollem Umgang bereits ausreichend Abhilfe geschaffen.
Wenn eine friedliche Lösung (z.B. aufgrund einer starken Allergie) nicht möglich ist, kann ein professioneller Insektenbekämpfer beauftragt werden. In der Regel kennen die Fachfirmen sich mit den Arten aus und wissen nach der Begutachtung der Situation, für welche Art welches Vorgehen nötig ist. Die Kosten für eventuelle Genehmigung und Entfernung trägt der Eigentümer des Grundstücks.
Im Gegensatz zu Hornissen interessieren sich nur Wespen für unsere Mahlzeiten. Gerade in Anwesenheit von Kindern sollten offene Speisen und Getränke nach Möglichkeit abgedeckt werden und vor dem Verzehr nochmal auf mögliche Wespen überprüft werden.
Für ihren Nachwuchs fangen Wespen und Hornissen im Frühjahr große Mengen an Insekten und Raupen und befreien uns hierbei gleichzeitig von lästigen Schädlingen im Garten. Oftmals lohnt es sich daher einen Weg zu finden, den Sommer über friedlich mit dem Volk zusammen das Grundstück zu teilen. Die Völker leben nur ein Jahr und sterben nach dem ersten harten Frost. Sobald das Nest ganz sicher leer steht kann es gefahrlos entfernt und im Biomüll entsorgt werden. Manchmal hilft also ein bisschen Geduld, um Kosten und Ärger zu vermeiden.
Zur Vorbeugung gegen neue Nester hat es sich vielerorts bewährt eine braune Papiertüte aufzublasen und an passenden Plätzen im Schuppen, Nachboden oder der Terrasse aufzuhängen. Für Wespen und Hornissen sendet dies die Nachricht „hier ist bereits besetzt“, sodass die Tiere woanders nach einem geeigneten Nistplatz suchen.
Weitere Informationen und Beratung gibt es bei der Untere Naturschutzbehörde Groß-Gerau sowie beim NABU. Gerne helfen wir Ihnen auch unter der angegebenen Nummer im Umweltamt Mörfelden-Walldorf.
Kontakt
Suchergebnisse werden geladen
Keine Mitarbeitende gefunden.
