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Biomonitoring

Biomonitoring

Im Jahr 2013 wurde ein aktives Biomonitoring mittels standardisiertem Grünkohl-Verfahren (VDI 3597/3 an 12 Messpunkten durchgeführt.
Es sollte Aufschluss über die tatsächliche Schadstoffbelastung in Mörfelden-Walldorf geben.
Fünf Messpunkte haben sich in unmittelbarerer Nähe der Startbahn 18 West sowie im angrenzenden Naturschutzgebiet befunden.
Hierbei wurde ein besonderer Schwerpunkt auf die Schadstoffbelastung durch die startenden Flugzeuge gelegt. Grundsätzlich war es Ziel, mit dem Biomonitoring, die Gesamtbelastung (durch Straßen- und Bahnverkehr, Industrie, Hausbrand etc.) abzubilden.

Neben der rein quantitativen Messung ausgewählter Luftschadstoffe in den exponierten Grünkohlkulturen wurde somit zusätzlich eine qualitative Bewertung der ermittelten Gehalte ermöglicht, da dieses aktive Bioindikationsverfahren Aufschluss über Immissionswirkungen auf lebende Systeme gibt.

Bezüglich der zu untersuchenden Werte von ausgewählten Metallen, zu denen Antimon, Arsen, Blei, Cadmium, Chrom, Nickel und Zink gehören, konnte überwiegend eine vergleichsweise geringe Luftbelastung festgestellt werden. Einige Summenparameter wiesen erhöhte, aber für das Rhein-Main-Gebiet eher typische Werte auf. Im gesamten Messnetz wurden für die Leitsubstanz Benzo(a)Pyren deutlich erhöhte Werte ermittelt. An allen Messpunkten wurden erhöhte PAH-Gehalte (Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe) nachgewiesen. Doch kann dies als „ballungsraumtypisch" klassifiziert werden.

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