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Regenbogenfahnen an den Rathäusern


Mit Regenbogenfahnen vor beiden Rathäusern in Mörfelden und Walldorf will die Stadtverwaltung gemeinsam mit der LGBT*IQ Kontakt- und Beratungsstelle „MöWa Queerbeet“ einmal mehr auf den Internationalen Tag gegen Homo- und Transphobie (IDAHOBIT) aufmerksam machen, der jährlich auf den 17. Mai datiert ist.

Das Datum erinnert an den 17. Mai 1990, an dem die Weltgesundheitsorganisation (WHO) beschloss, Homosexualität aus ihrem Diagnoseschlüssel für Krankheiten zu streichen. Transsexualität wurde sogar erst 2018 von der WHO als „Krankheit“ gestrichen.

„Die Regenbogenfahnen vor unseren Rathäusern sind ein klares Zeichen: In Mörfelden-Walldorf ist kein Platz für Ausgrenzung. Wir stehen für Respekt, Vielfalt und ein friedliches Miteinander – heute und an jedem anderen Tag“, sagt Bürgermeister Karsten Groß.

Anlässlich dieses Tages wehen weltweit vor vielen öffentlichen Gebäuden die Regenbogenflaggen (seit den 1970er-Jahren ist die Regenbogenfahne ein internationales schwul-lesbisches Symbol) – auch im Kreis Groß-Gerau.

In der Doppelstadt werden die bunten Fahnen in der Zeit vom 15. bis zum 22. Mai das Stadtbild bereichern.

Beratung in Mörfelden-Walldorf findet derzeit auf Anfrage statt. „MöWa Queerbeet“ ist erreichbar unter der Telefonnummer 06105-938773 oder per Mail an moewaqueerbeet@gmail.com.

Was heißt eigentlich LGBT*IQ?

LGBT ist die englische Bezeichnung für Lesbian, Gay, Bisexual, Transgender. Meist wird auch in Deutschland die englische Variante im alltäglichen Sprachgebrauch genutzt.

LSTB*IQ ist die deutsche Version und steht für Lesbisch, Schwul, Trans, Bisexuell, Intersexuell und Queer. Gemeint sind damit alle Menschen, die in ihrer sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität von der Heteronormativität abweichen.