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Aktion: Reinigung der Stolpersteine gegen das Vergessen 


Stolpersteine sind Betonquader mit einer Kantenlänge von 10 Zentimetern, die mit einer Messingplatte abschließen. Auf der Messingplatte werden der Name, das Geburtsjahr und das Schicksal der Menschen eingeschlagen, die in der Zeit des Nationalsozialismus systematisch ausgegrenzt, ausgeplündert, vertrieben, deportiert und ermordet wurden. Diese Stolpersteine sind ein Projekt des Kölner Künstlers Gunter Demnig. Auch Mörfelden-Walldorf beteiligt sich an der Aktion gegen das Vergessen. 

Die Konfirmanden der evangelischen Kirche Walldorf von Pfarrer Jochen Mühl beschäftigten sich im Rahmen des Konfirmandenunterrichts intensiv mit jüdischer Geschichte und der engen Verknüpfung der Religionen. Nun nehmen sie bei der Aktion „Reinigung der Stolpersteine gegen das Vergessen“ teil, um ein Zeichen zu setzen. 

Programmablauf vor Ort:

  1. Begrüßung durch Hans-Jürgen Vorndran (Vorstandsvorsitzender des Föredervereins Jüdische Geschichte und Kultur im Kreis Groß-Gerau: Er gibt einen kurzen Überblick zu den Stolpersteinen in Mörfelden-Walldorf
  2. Grußwort von Bürgermeister Karsten Groß
  3. Vorstellung der Lebensgeschichte von Dr. Otto Ortweiler durch die Konfirmandinnen und Konfirmanden
  4. Gemeinsame Reinigung der Stolpersteine
  5. Abschlusswort von Museumsleiterin Claudia Battistella

Der Termin wurde von Pfarrer Mühl in Zusammenarbeit mit der Stolperstein AG Mörfelden-Walldorf initiiert.