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Mehr Frauen gern gesehen


Magistrat und Stadtverordnetenversammlung haben mit Zustimmung des Personalrats den für die kommenden sechs Jahre gültigen Frauenförder- und Gleichstellungsplan beschlossen. Er ist ein wichtiges Werkzeug einer modernen Personalplanung und -entwicklung und ist auf Chancengleichheit ausgerichtet. Zudem eröffnet er Frauen mehr Karrierechancen in der Stadt.

„Mit dem Frauenförder- und Gleichstellungsplan setzen wir ein klares Zeichen: Chancengleichheit als konkreter Handlungsauftrag“, sagt Bürgermeister Karsten Groß. „Das heißt: Wir fördern gezielt die berufliche Entwicklung von Frauen in der Stadt und wollen insbesondere Führungspositionen bei gleicher Qualifikation stärker mit Frauen besetzen. Denn Frauen sind ein Gewinn für die Berufswelt und für uns als städtischer Arbeitgeber.“

Kerninhalte des Frauenförder- und Gleichstellungsplans

Ziel ist es, die Chancengleichheit zu verwirklichen, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern sowie Unterrepräsentanzen von Frauen im öffentlichen Dienst abzubauen. „Wir haben klare Zielvorgaben festgelegt und schaffen die Rahmenbedingungen, damit Frauen gezielt gefördert werden“, betont Bürgermeister Groß. „Dazu gehören Maßnahmen wie das Anbieten von flexiblen Arbeitszeiten, mobilem Arbeiten, Fort- und Weiterbildung, um Aufstiegschancen zu ermöglichen, frauenspezifischere Ansprachen bei Ausschreibungen sowie geschlechtergerechte Auswahlprozesse“, nennt er Beispiele.

Die Stadt Mörfelden-Walldorf sieht die Förderung der Gleichberechtigung von Frauen als zentrale Aufgabe und will dies in allen Verwaltungsbereichen umsetzen. Alle Beschäftigten, insbesondere Führungskräfte, sind verpflichtet, dies aktiv zu unterstützen.