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Tag des Wassers 2026 am 22. März
Am Sonntag, 22. März, findet der Internationale Weltwassertag statt. „Wir wollen die Aufmerksamkeit auf die Wichtigkeit von Frischwasser und das nachhaltige Management von Frischwasser-Ressourcen lenken. Denn ohne Wasser ist kein Leben möglich“, sagt Bürgermeister Karsten Groß.
Wasserkreislauf
In Mörfelden-Walldorf verbrauchen die Einwohnerinnen und Einwohner pro Kopf durchschnittlich 126 Liter Wasser pro Tag, wobei hier auch der Verbrauch des Gewerbes im Stadtgebiet enthalten ist. „Der bewusstere und sparsamere Umgang mit unserem Trinkwasser hat dazu geführt, dass sich der durchschnittliche Jahrestrinkwasserbedarf in Abhängigkeit von der Witterung zwischen ca. 1,6 und 1,7 Millionen Kubikmetern eingependelt hat – bei steigender Bevölkerung“, weiß Ulrich Hirsch, Leiter der Wasserwerke.
Damit der Wasserkreislauf funktioniert, gibt es bei den Stadtwerken alle Hände voll zu tun. Als eine von wenigen Kommunen verfügt die Doppelstadt über eine autarke Trinkwasserversorgung und betreibt diese vom Brunnen bis in den Keller der Kundinnen und Kunden vollständig in Eigenregie. „Die Trinkwasserversorgung gehört zu den zentralen Aufgaben der Daseinsvorsorge einer Kommune. Wir sind froh, dass wir eigene Brunnen besitzen, unabhängig sind und die Kontrolle über unser Trinkwasser haben. Dies ist wichtiger denn je”, sagt Stadtwerkedezernent Karsten Groß.
In jedem Stadtteil gibt es fünf in Wasserschutzgebieten liegende Brunnen, die das Wasser aus einer Tiefe von 18 bis 48 Metern gewinnen. Dieses sogenannte Rohwasser wird dann dem jeweiligen Wasserwerk in Mörfelden bzw. Walldorf zur Aufbereitung und Zwischenspeicherung zugeführt. Aufgrund der guten Qualität des geförderten Wassers muss dieses in beiden Stadtteilen vor der Netzabgabe lediglich „entsäuert“ werden, damit die Rohrmaterialien nicht angegriffen werden. Zudem erfolgt in Mörfelden eine Reduzierung von Eisen und Mangan zum Schutz vor entsprechenden Ablagerungen.
Über das zwischen Mörfelden und Walldorf gelegene Verbundwasserwerk sind die Netze der beiden Stadtteile miteinander verbunden. Dies ermöglicht im Bedarfsfall den Wasseraustausch. Insgesamt fassen die Trinkwasserspeicher der Doppelstadt 7.400 Kubikmeter aufbereitetes Trinkwasser. Von den Wasserwerken geht es über ein rund 120 Kilometer langes Trinkwasserleitungsnetz zu den rund 7.000 Abnahmestellen, wo es dann als Frischwasser aus dem Wasserhahn kommt. „Aufgrund des in die Jahre gekommenen Trinkwassernetzes müssen kurz- bis mittelfristig etliche Kilometer Leitung im Stadtgebiet erneuert werden. Diese Mammutaufgabe läuft nun kontinuierlich, sie wird noch viele Jahre in Anspruch nehmen”, erklärt Jochen Göbel, Betriebsleiter der Stadtwerke. Kürzlich wurden über einen Kilometer Trinkwasserleitungen im Zuge der Straßensanierung in der Gerauer Straße erneuert.
Hervorragende Qualität des Trinkwassers
Die Qualität des Trinkwassers in Mörfelden-Walldorf ist nachweislich sehr gut. Nach einem mit dem Gesundheitsamt und der Wasserbehörde abgestimmten Plan wird das Wasser regelmäßig überprüft, zusätzliche Proben erfolgen im Rahmen der Eigenüberwachung. „Die Proben werden an unterschiedlichsten Stellen im Stadtgebiet, aber auch an den Brunnen und in den Wasserwerken entnommen und im Labor auf eine große Palette an Parametern untersucht. Ergänzend, aber in etwas größeren Mehr-Jahres-Abständen, werden auch Spurenstoffe analysiert. „Wir liegen bisher immer unterhalb aller Grenzwerte“, freut sich Hirsch. Groß weist darauf hin: „Es lohnt sich, das Wasser, das aus dem Hahn kommt, zu trinken, es ist eines der am strengsten kontrollierten Lebensmittel und überall verfügbar.“
Kläranlage säubert das Abwasser
Rund zwei Liter Flüssigkeit sollten gesunde Erwachsene pro Tag mindestens zu sich nehmen. Alles, was getrunken wird, landet dann früher oder später als Abwasser in der Kläranlage. Doch nicht nur das, auch Toilettenpapier und Dinge, die nicht in der Toilette heruntergespült werden sollten, landen leider in den Abwasserkanälen der Stadt und verstopfen dann mitunter Pumpen der Abwasserstationen. Umso wichtiger ist eine gute Klärleistung der Kläranlage.
Seit 1994 werden in der Kläranlage Mörfelden-Walldorf im Stadtteil Mörfelden die Abwässer beider Stadtteile zentral gereinigt. Um die Reinigung nach dem technisch neuesten Stand vorzunehmen, wird die Kläranlage noch bis 2027 in mehreren Bauabschnitten saniert und erweitert. „Die Kläranlage ist schon heute eine der modernsten in Deutschland. Durch die vierte Reinigungsstufe mit Ozonierung, Aktivkohle und Tuchfiltration werden Spurenstoffe eliminiert, dies schützt das Grund- und Trinkwasserreservoir im Hessischen Ried”, erklärt Bürgermeister Groß für die Modellkommune Spurenstoffe Mörfelden-Walldorf.
Das Abwasser wird in drei Stufen durch mechanische, biologische und chemische Verfahren gereinigt. Danach enthält es jedoch noch eine Vielzahl von Spurenstoffen, wie z. B. Reinigungsmittel, Arzneimittel, Haushaltschemikalien usw. Die vierte Reinigungsstufe wurde im August 2023 in Betrieb genommen. „Wir übernehmen damit eine Vorreiterrolle und viele Kommunen informieren sich über unsere Anlage“, freut sich Groß.

