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Menschlichkeit und professionelle Qualifikation
Seit 2. Februar hat das Sozial- und Wohnungsamt eine neue Leitung: Abraham Tekie übernimmt eines der größten Ämter der Stadt Mörfelden-Walldorf mit über 200 Mitarbeitenden. „Seine langjährige Berufserfahrung im Kinder- und Jugendbereich, seine kontinuierliche fachliche Weiterbildung und seine persönliche Kompetenz haben uns überzeugt, mit ihm die richtige Wahl getroffen zu haben", freut sich Bürgermeister und Sozialdezernent Karsten Groß.
Abraham Tekie kann auf einen reichen Erfahrungsschatz zurückblicken: Nach dem Magisterstudium mit dem Hauptfach Pädagogik sammelte er zunächst mehrere Jahre Berufserfahrung bei einer Großbank, bevor er in die Kinder- und Jugendförderung in Dreieich wechselte. Seit mittlerweile 14 Jahren ist der Vater dreier Töchter für die Stadt Mörfelden-Walldorf tätig – erst im Jugendzentrum Walldorf, wo er beispielsweise den Ausbildungsevent „Job and Grill“ ins Leben rief, um den Berufsstart zu erleichtern, bei den Ferienspielen aktiv oder im Offenen Treff immer für die Jugendliche zu Stelle.
13 Jahte mit Herzblut Kita-Leitung
„Nach der Geburt meiner Kinder hat mich der Kita-Bereich sehr interessiert, denn hier beginnt oft für viele Menschen der institutionelle Bildungsweg, hier beginnt der Eintritt ins soziale Leben, hier kann man viel bewirken“, erklärt Tekie seinen beruflichen Wechsel zur Kita-Leitung im Jahr 2013. Rund 13 Jahre lang leitet er die Kita XI Nordring mit Herzblut.
„Ich bin dankbar für die Kinder, Familien und Mitarbeitenden, die ich in dieser bewegten Zeit begleiten durfte. Sie haben mich und meine Arbeit jeden Tag geprägt.“
Doch der Wunsch nach persönlicher Weiterentwicklung ließ ihn nicht los: So studierte er neben dem Beruf „Beratung in der Arbeitswelt“ und schloss das Studium kürzlich mit dem Master ab.
Bewusst bewarb er sich auf die Leitungsposition des Sozial- und Wohnungsamtes, weil es ihm wichtig ist, etwas zu bewegen und mit unterschiedlichen Menschen zusammenzuarbeiten. Eine Aufgabe, die ihn mit Ehrfurcht erfüllt.
Das Amt gliedert sich in die Abteilungen Kinderförderung und Soziale Einrichtungen mit 14 städtischen Kitas und weiteren freien Trägern sowie die Abteilung Soziale Dienste, die unter anderem sie Sozialberatung, Altenhilfe und die Jugendförderung und die Jugendzentren umfasst. Außerdem koordiniert die Amtsleitung das Projekt „Sozialer Zusammenhalt“ im Quartier Mörfelden-Nordwest und vieles mehr.
Seinen ersten Arbeitstag begann Tekie in einem vertrauten Fachgebiet mit einem Besuch zum Betriebsbeginn der neuen Kita XII Schubertstraße. Doch auch viel Neues liegt vor ihm. Zurzeit arbeitet er sich durch den Haushaltsentwurf, politische und soziale Entscheidungen und viele herausfordernde Fragestellungen. „Ich möchte einen Einblick in die wertvolle Arbeit des Amtes gewinnen und die Menschen kennenlernen, die diese Aufgaben tagtäglich umsetzen.“
Sozialer Bereich Herzstück des Zusammenlebens
Für Tekie ist klar: „Der soziale Bereich ist das Herzstück des Zusammenlebens. Es braucht sowohl Menschlichkeit als auch professionelle Qualifikationen“. Er weiß, dass die sozialen Herausforderungen in den nächsten Jahren weiter wachsen, die finanzielle Lage aber angespannt bleibt. Sein Ziel ist es, diese Hürden gemeinsam mit den Einwohnerinnen und Einwohnern zu bewältigen. Transparenz, konstruktive Kommunikation und lösungsorientierte Ansätze sind ihm dabei besonders wichtig. „Ich bin dankbar, durch meine Erfahrung und Bildung nicht nur einen Blick ins Innere, sondern auch einen Blick von außen einnehmen zu können.“
Seine eigene Biografie bestärkt ihn in seiner neuen Aufgabe: Als Sohn einer Familie, die Krieg erlebte und aus Eritrea floh, kennt er die Schwierigkeiten eines Neuanfangs in einem fremden Land aus erster Hand. „Ohne menschliche Begleitung und Unterstützung ist das kaum zu schaffen, es geht nicht immer nur um das Finanzielle“, betont Tekie.
Menschen in ihre Eigenverantwortlichkeit begleiten
Umso wichtiger ist es ihm, dass das Sozial- und Wohnungsamt den zu unterstützenden Menschen Orientierung gibt, um sie in ihrer Eigenverantwortung zu begleiten. „Jeder Mensch hat und braucht seinen Platz in der Gesellschaft. Es ist unsere gesetzliche Aufgabe, ihnen dabei zu helfen, diesen Platz einzunehmen und zu gestalten. Das ganze natürlich immer in der wechselseitigen Verantwortung zwischen ‘Ich als Person und Wir als Gesellschaft‘.“
Seinen Ausgleich zur anspruchsvollen Arbeit findet der 49-jährige Familienmensch in der Natur, oft begleitet von seinem Hund Sugi, der aus dem Tierheim kam. Außerdem liest und fotografiert er gerne, auch Bilder aus dem Heimatland seiner Eltern.

