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Deutliche Verbesserung im IHK-Mittelzentrumsranking


Die Doppelstadt rückt von Platz 10 auf Platz 7 vor und belegt mehrfach Spitzenpositionen

Mörfelden-Walldorf verbessert sich im aktuellen Mittelzentrumsranking der Industrie- und Handelskammer (IHK) Darmstadt deutlich – und belegt nun Platz 7 der 16 südhessischen Mittelzentren. Zum Vergleich:  Vor fünf Jahren, beim letzten entsprechenden IHK-Vergleich, belegte Mörfelden-Walldorf im Gesamtranking noch Platz 10.

Das IHK-Ranking bewertet die Städte anhand von 34 Indikatoren zu Aspekten wie kommunale Standortfaktoren, Unternehmenslandschaft, Beschäftigung, Einzelhandel, Wohnqualität und Tourismus sowie Demografie und Fachkräftepotenzial.

Gleich mehrfach nimmt Mörfelden-Walldorf hierbei aktuell Spitzenpositionen ein: So belegte die Kommune bei den Kriterien „Fahrtzeit zum Frankfurter Flughafen“, „Zahl der Hotelübernachtungen“ und „Frauenbeschäftigungsquote“ jeweils Platz 1 im Vergleich der 16 Städte.

Jeweils auf Rang 2 landete Mörfelden-Walldorf bei der Zahl der „Unternehmensgründungen je 1.000 Einwohner“, beim „Zuwachs von Beschäftigten in wissensintensiven Branchen“ und bei der „Entwicklung des Einzelhandelsumsatzes“: Dieser legte zwischen 2020 und 2025 je Einwohnerin und Einwohner um 31,1 Prozent zu.

Auf Rang 3 landete Mörfelden-Walldorf jeweils bei den Kriterien „Breitbandversorgung von Privathaushalten“, „Gewerbeflächen“ und dem „Zuwachs von jungen Beschäftigten mit Hochschulabschluss“.

Beim Kriterium „Gewerbesteuerhebesatz“ und beim „Rückgang der Bevölkerung“ – der zwischen 2019 und 2024 bei 7,7 Prozent lag, belegt Mörfelden-Walldorf hingegen mit Rang 16 jeweils die letzte Position.

„Der Sprung von Platz 10 auf Platz 7 im Gesamtranking auf Basis aller Kriterien ist ein klares Signal, dass sich der Wirtschaftsstandort Mörfelden-Walldorf in die richtige Richtung entwickelt“, sagt Bürgermeister Karsten Groß. Das sei Ansporn, die Stärken weiter auszubauen und an den herausfordernden Punkten weiter zu arbeiten.

So habe man das Kriterium „Ausbildungsquote“, bei dem Mörfelden-Walldorf lediglich Rang 15 erzielte, sofort bei der Veröffentlichung des Rankings in den Fokus genommen und mit der IHK eine genauere Analyse im Hinblick auf die Gründe vereinbart.  „Das Erhebungsjahr war hier ausschließlich 2024, seither haben wir als Stadt bereits durch unser verstärktes Engagement bei der Job- und Ausbildungsmesse ‚MöWa Support‘ Anstrengungen unternommen, die lokale Ausbildungslandschaft weiter zu beleben“, sagt Bürgermeister Karsten Groß. Das wecke in ihm die Hoffnung, dass sich beim nächsten IHK-Vergleich hier bereits eine positive Entwicklung widerspiegeln wird.

Generell fällt der Blick nach vorn zuversichtlich aus: „Besonders die positive Dynamik beim Einzelhandelsumsatz, bei den Unternehmensgründungen und unsere starke Position bei der Frauenbeschäftigungsquote halte ich für erfreuliche Entwicklungen für die Zukunftsfähigkeit unserer Stadt“, sagt Bürgermeister Karsten Groß.

Die verbesserte Platzierung im Mittelzentrumsranking folgt auf eine Verbesserung für Mörfelden-Walldorf, die durch die IHK bereits im vorletzten Jahr konstatiert wurde: So erreichte die Stadt bereits bei der 2024 erhobenen IHK-Standortumfrage Platz 7 im Vergleich der 16 südhessischen Mittelzentren. 48 Prozent der hiesigen befragten Unternehmerinnen und Unternehmer bewerteten den Standort Mörfelden-Walldorf als „sehr gut“ (15 Prozent) oder „gut“ (33 Prozent), was leicht über dem Durchschnitt der betrachteten Mittelzentren lag:  47 Prozent, die sich aus 10 Prozent „sehr gut“ und 37 Prozent „gut“ zusammensetzen.