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Biomüll

Die Natur kennt keinen Abfall. Alles, was abstirbt, wird von ihr verwertet. Nahezu ein Drittel unseres täglichen Abfalls besteht aus Küchen- und Gartenabfällen. Sie einfach wegzuwerfen - dazu sind sie zu wertvoll. Deshalb werden diese kompostierbaren Stoffe in der Biotonne gesammelt.

Bitte verwenden Sie keine Beutel aus Maisstärke, da diese zu langsam biologisch abgebaut werden.
Die Biotonne wird im Wechsel mit der Restmülltonne alle zwei Wochen geleert. Von Mai bis November wird die Biotonne aus hygienischen Gründen entsprechend den Empfehlungen des Umweltbundesamtes wöchentlich geleert. Die genauen Abfuhrtermine entnehmen Sie bitte dem Abfallkalender.

Zur Vorsortierung des Bioabfalls in der Küche gibt es kleine Bioeimerchen, die sich sich in der Abfallberatung, Rathaus Walldorf, Flughafenstraße 37, 3. Stock, abholen können.

Bitte achten Sie darauf, dass Ihre Tonne am Abfuhrtag ab 6:00 Uhr morgens bereitsteht. Bitte beachten Sie außerdem, dass es in Feiertagswochen zu Verschiebungen der Leerungstage kommen kann (siehe Abfallkalender).

  • Tipps zum Umgang mit der Biotonne
    • Die Küchenabfälle - insbesondere die Essenreste - in Zeitungspapier einwickeln oder Papiertüten benutzen. Dadurch bleibt Ihre Biotonne sauber und das Festfrieren im Winter wird vermieden.
    • Grünabfälle als Strukturmaterialien zugeben - hierdurch wird Flüssigkeit gebunden.
    • die Abfälle locker einfüllen und nicht pressen
    • keine flüssigen Speisereste wie Suppen oder Soßen in die Biotonne geben
    • Der Deckel der Biotonne muss geschlossen sein, damit sich keine Insektenlarven ausbreiten und keine Geruchsprobleme entstehen.
    • die Biotonne an schattigen Standorten aufstellen
    • ggf. Löschkalk dosiert in die Biotonne geben
    • verschmutzte Biotonne regelmäßig reinigen
  • Was gehört in die Biotonne
    • Gemüse- und Salatabfälle, Kartoffel- und Eierschalen
    • Obstschalen (auch von Zitrusfrüchten)
    • Kaffeefilter und Teebeutel
    • Essens- und Lebensmittelreste
    • Schnittblumen und Topfpflanzen
    • Rasenschnitt, Stroh, Heckenschnitt und Reisig
    • Fallobst, Rinde und Laub
  • Was gehört nicht in die Biotonne
    • Plastiktüten (auch biologisch abbaubare Maisstärkesäcke), Glas, Metall, Textilien, Milch- und Saftkartons
    • kunststoffbeschichtetes Papier, Illustrierte, Kataloge und Zeitschriften
    • Windeln, Hygieneartikel
    • Staubsaugerbeutel, Straßenkehricht und Asche
    • Fette und Speisefette
    • Tierkadaver
    • behandeltes Holz und Baustellenabfälle
    • Schadstoffe und Sonderabfälle

Bedenken Sie bitte, dass nur aus sortenreinen Küchen- und Gartenabfällen hochwertiger Kompost heranreifen kann und geben Sie deswegen nur die "richtigen" Abfälle in die Biotonne. Deshalb werden Biotonnen mit Fehlwürfen nicht geleert.


Möchten Sie selbst kompostieren ?

Ideal wäre eine Kombination aus Eigenkompostierung und Biotonne. So müssten Sie die Essensreste nicht auf den Kompost werfen, sondern könnten diese in die Biotonne geben, denn Essensreste dürfen nicht mehr in der Restmülltonne landen. 
Die Mühe der Eigenkompostierung lohnt sich in jedem Fall. Sie bekommen dadurch einen optimalen Bodenverbesserer und einen natürlichen Dünger. Aber nicht alle organischen Abfälle sind für den Garten geeignet, z. B. Essensreste oder bestimmte Gartenabfälle wie Wildkräuter und kranke Pflanzen. So stellt die Biotonne eine sinnvolle Ergänzung zur Eigenkompostierung für Sie dar.
Weitere Informationen zur Eigenkompostierung gibt es bei Ihrer Abfallberatung. Dort erhalten Sie kostenlos die "Kompostfibel" mit vielen Tipps.
Wenn Sie der Abfallberatung mitteilen, dass Sie selbst kompostieren, erhalten Sie einen kleinen Rabatt auf Ihre Restmülltonne.


Die Leerung der Restmüll- und Biotonnen sowie die Einsammlung von Grün- und Sperrmüll werden von der Firma König GmbH & Co. KG durchgeführt.

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