325 Jahre Walldorf_oben

Führung KZ Walldorf 14.5

FÜHRUNG | Das KZ-Außenlager in Walldorf

Anlässlich des 325. Jubiläums des Stadtteils Walldorf gibt es in diesem Jahr eine umfassende Veranstaltungsreihe der Museen: Ausstellungen, Kulinarisches, Vorträge, Lesungen, Wanderungen uvm.

Im August 1944 bestand am nördlichen Ortsrand von Walldorf ein KZ-Außenlager, ein Nebenlager des elsässischen KZ Natzweiler-Struthof. 1.700 junge ungarische Jüdinnen waren dort inhaftiert. Unter der Leitung der Firma Züblin mussten sie auf dem Frankfurter Flughafen – damals militärisch genutzter „Fliegerhorst Rhein-Main“ - die ersten betonierten Rollbahnen bauen. SS-Mannschaften bewachten das Barackenlager im Wald, in dem sie untergebracht waren. Ende November 1944 deportierten sie die jungen Frauen von hier in des KZ Ravensbrück. Zum Kriegsende erlebten etwa 330 von ihnen.

Die Führung beschreibt den Weg der Frauen im KZ-System, die geleistete Zwangsarbeit in Walldorf, die Beteiligung privater und staatlicher Baufirmen bis hin zur außerordentlichen Aufarbeitung der eigenen Stadtgeschichte vor Ort.

Das Studium Generale der Kreisvolkshochschule Groß-Gerau bietet einen Überblick sowie vertieften Einblick in unterschiedliche historische Epochen. Auch in diesem Semester kooperieren die Museen Mörfelden-Walldorf dabei erneut mit der Kreisvolkshochschule Groß-Gerau.

Infos und Anmeldung
www.kvhsgg.de/studium-generale

Gebühr: 12 Euro | Kursnummer: MW 10102

14. Mai 2024
18.00 Uhr | Margit-Horváth-Zentrum

Durch Klick auf das Datum gelangen Sie zum digitalen Termin im städtischen Veranstaltungskalender.

Flyer