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Jüdisches Leben in Frankfurt am Main

Bildungsfahrt der Stadt Mörfelden-Walldorf nach Frankfurt/M.

Am  Sonntag, 31. Mai 2015 fand die fünfte städtische Bildungsfahrt statt. Diesmal mit der Thematik „Jüdisches Leben in Frankfurt"

Mit einem gut besetzten Bus mit 48 Teilnehmerinnen und Teilnehmer startete bereits um 8:15 Uhr die Gruppe nach Frankfurt am Main.

Der erste Besichtigungspunkt war der alte jüdische Friedhof. Dort wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von Frau Ator und Herrn Ruehlow an die interessanten Grabstätten geführt und erhielten detaillierte Informationen.

Nach einer 1,5 stündigen Führung über den alten jüdischen Friedhof ging es mit dem Bus weiter zum Hochbunker Ostend. Hier befand sich seinerzeit die größte damalige jüdische Synagoge Frankfurts. Im Bunker wurde anhand der dortigen Ausstellung über das Leben der jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürger berichtet. Auch im Hochbunker bekam die Gruppe aus Mörfelden-Walldorf ausführliche Hintergrundinformationen von Frau Schlick-Bamberger und Herrn Steinmetz.

Nach einer Stärkung im Restaurant „Mainhaus" war für die Interessierten aus unserer Stadt die letzte Station dieser Bildungsfahrt die Besichtigung der noch bestehenden Westendsynagoge. Dort wurde die Gruppe von Frau Gabriela Schlick-Bamberger begrüßt, welche auch durch die Westendsynagoge führte.

Zum Abschluss gab es im Restaurant „Mainhaus", bei Kaffee und Kuchen, einen regen Gesprächsaustausch mit Frau Schlick-Bamberger über die Stellung der jüdischen Bürgerinnen und Bürger in Frankfurt heute.

Um 18:30 Uhr traf die Gruppe mit vielen neuen Eindrücken und Erkenntnissen wieder in Mörfelden-Walldorf ein. Alle waren auch von dieser Bildungsfahrt sehr begeistert.

Auch diese Bildungsfahrt wurde vorbereitet und geleitet von Klaus Müller, Mitglied des Vereins Gegen Vergessen Für Demokratie e. V.

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