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Bildungsfahrt zur Gedenkstätte Point Alpha

Zur Erinnerungen an den Beginn des Mauerbaus am 13. August 1961 führte die Stadt Mörfelden-Walldorf eine eintägige Bildungsfahrt zur Gedenkstätte „Point Alpha“ am 13. August 2011 durch.

Am 13. August 2011 jährte sich zum 50. Mal der Tag, an dem die damalige DDR-Regierung in Berlin eine Mauer bauen ließ. Dieses Datum markiert in ganz besonderer Weise die deutsche Teilung nach dem 2. Weltkrieg. Die Mauer war ein sichtbarer Ausdruck des Ost-Westkonflikts, der sich politisch und militärisch immer mehr hochgeschaukelt hatte.

Mit der Gedenkstätte „Point Alpha“ an der hessisch-thüringischen Grenze bei Geisa und Rasdorf in der Nähe von Bad Hersfeld entwickelte sich ein Ort, an dem die militärische Konfrontation der Nachkriegszeit sehr eindrucksvoll nachvollzogen werden kann. Hier standen sich die Militärblöcke der NATO und des Warschauer Paktes auf nur wenigen Kilometern Abstand direkt gegenüber.

Eindrucksvoll konnte sich die Gruppe aus Mörfelden-Walldorf vor Ort durch eine Begehung des Geländes (Kolonnenweg etc.) unter sachkundiger Führung durch Mitarbeiter der Gedenkstätte, eindrucksvoll informieren. Das Dokumentationszentrum „Haus auf der Grenze“, bildet das Gegenstück zum „Observation Point Alpha“ des US-Stützpunktes. In dem Dokumentationszentrum wird die Zeit der deutschen Teilung bis zur Einheit im Jahr 1990 aus Sicht der DDR dokumentiert. Hier finden sich Ausrüstungsgegenstände, Fahrzeuge der Grenztruppen sowie die Geschichte des Grenzausbaus und der Menschen die „zwangsumgesiedelt“ wurden, wieder.Auf der hessischen Seite des einstigen Eisernen Vorhangs steht der „Observation Point Alpha“ wo bis 1990 amerikanische Soldaten stationiert waren. Vom Beobachtungsturm konnten Truppenbewegungen schon einige Kilometer im Inneren der DDR erkannt werden. Die heute noch vorhandenen schweren Waffen z.B. Kampfpanzer und die Baracken informieren über die Geschichte des Stützpunktes und den Aufgaben des US-Regiments „Blackhorse“.

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